24 February 2026, 13:48

Revolution aus Soltau: Wie ein Startup die Betonbranche mit CO₂-armer Technologie aufmischt

Ein Betongebäude mit einem Weg davor, umgeben von grünem Gras und Pflanzen, mit Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Revolution aus Soltau: Wie ein Startup die Betonbranche mit CO₂-armer Technologie aufmischt

Ein kleines Unternehmen aus Soltau will die Betonbranche mit grüner Technologie revolutionieren

Beton, der derzeit einzige Hersteller von CO₂-optimiertem Beton, hat bereits Material für über 300 Wohnungen in Hamburg-Eidelstedt geliefert. Jetzt plant das Unternehmen, seine klimafreundliche Technologie über die deutschen Grenzen hinaus auszuweiten.

Das Ziel von Beton ist es, die CO₂-Emissionen bei der Betonproduktion im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren zu halbieren. Langfristig strebt das Unternehmen noch mehr an: die Entwicklung eines klimapositiven Produkts. Wie Geschäftsführer Thomas Demmel betont, biete derzeit kein anderes Unternehmen grünen Beton in diesem Umfang an.

Doch Beton beschränkt seine Ambitionen nicht auf Deutschland. Als erster internationaler Markt steht Brasilien im Fokus, zudem laufen Gespräche in Schweden, der Ukraine und den Golfstaaten. Statt Beton zu exportieren, wird das Unternehmen seine Anlagentechnologie über Joint Ventures bereitstellen. Soltau bleibt dabei der operative Hauptsitz und dient als zentraler Schulungsstandort für globale Partner.

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Auch prominente Besucher haben die Innovation bereits wahrgenommen. Bundesbauministerin Klara Geywitz und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil besichtigten kürzlich die Anlagen von Beton. Weil bestätigte im Anschluss die Unterstützung der Landesregierung für das Wachstum des Unternehmens, darunter Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium über mögliche Fördermittel. Zudem trägt die Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover dazu bei, den neuen Beton in realen Projekten weiterzuentwickeln und zu testen.

Mit seinen Expansionsplänen könnte Betons CO₂-arme Technologie weltweit zum Einsatz kommen. Mit politischer Rückendeckung und akademischen Partnerschaften positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen. Die nächste Phase wird zeigen, ob sich der klimapositive Beton auch auf neuen Märkten durchsetzen kann.