20 April 2026, 14:36

Polizei ermittelt nach brutaler Hundemisshandlung in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit einem Himmel im Hintergrund; der Text "Erste Stufe der Grausamkeit" ist unten sichtbar.

Polizei ermittelt nach brutaler Hundemisshandlung in Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Die Aufnahmen lösten Empörung aus und führten zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung.

Der Vorfall wurde bekannt, als das Video in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Es zeigt einen 44-jährigen Dortmunder, der auf den Hund einschlägt. Die Polizei identifizierte den Mann schnell als Hauptverdächtigen und erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für seine Wohnung. Bei der Razzia beschlagnahmten die Beamten den Hund und brachten ihn in ein Tierheim, wo er nun versorgt wird.

Die Ermittlungen laufen unter anderem wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das deutsche Tierschutzgesetz. Angesichts der öffentlichen Reaktion warnte die Polizei davor, das Video weiterzuverbreiten. Gleichzeitig betonte sie, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt werden.

Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten Beweise sichern und das Verhalten des Verdächtigen bewerten. Der beschlagnahmte Belgische Schäferhund steht unter dem Schutz des Tierheims. Die Polizei prüft den Fall weiter, mögliche Anklagen nach dem Tierschutzrecht stehen noch aus. Die Bevölkerung wurde erneut aufgefordert, das Video nicht zu teilen oder eigenmächtig zu handeln.

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