Pflegenotstand trotz mehr Beschäftigten: Warum Deutschland weiterhin Fachkräfte sucht
Silvester SeipPflegenotstand trotz mehr Beschäftigten: Warum Deutschland weiterhin Fachkräfte sucht
Pflegebranche in Deutschland leidet weiterhin unter Personalmangel – trotz steigender Beschäftigtenzahlen
Trotz eines jüngsten Anstiegs der Beschäftigtenzahlen bleibt der Personalmangel im deutschen Pflegesektor ein drängendes Problem. Wie das Statistische Bundesamt festhält, übersteigt die Nachfrage nach Fachkräften das vorhandene Angebot bei Weitem. Branchenvertreter kamen kürzlich auf einer großen Fachkonferenz in Niedersachsen zusammen, um nach Lösungsansätzen zu suchen.
Über 160 Führungskräfte aus der Pflegewirtschaft nahmen an der Landesgruppentagung des bpa Niedersachsen teil, um über die anhaltenden Herausforderungen zu diskutieren. Die Veranstaltung bot der spezialisierten Personalvermittlung FM Recruiting eine Plattform, um ihre Strategien gegen den Fachkräftemangel vorzustellen.
Felix Hahnewald, Geschäftsführer des Unternehmens, betonte die Bedeutung von Social-Media-Rekrutierung in der Praxis. Entscheidend sei es, zunächst die Erwartungen von Pflegefachkräften zu verstehen, bevor man sie zum Bewerbungsprozess motiviere. Zu den Ansätzen von FM Recruiting zählen zudem Employer Branding und zielgruppenspezifische Kampagnen, um passende Kandidaten zu gewinnen.
Das nach DIN ISO 9001 zertifizierte Unternehmen (TÜV-geprüft) unterstützt derzeit über 300 Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland. Die Methoden umfassen eine Vorqualifizierungsphase zur Eignungsprüfung sowie ein strukturiertes Bewerbermanagement für nachhaltige Personalplanung. Während einige Einrichtungen weiterhin Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen, verzeichnen andere mit diesen maßgeschneiderten Lösungen bereits Erfolge.
Die Expertise von FM Recruiting hilft Pflegeanbietern, die anhaltenden Personallücken zu schließen. Durch den Fokus auf Social Media, Arbeitgebermarkenbildung und zertifizierte Qualitätsprozesse bietet das Unternehmen einen strukturierten Weg, um den Bedarf zu decken. Dennoch bleibt der Sektor auf weitere Fachkräfte angewiesen, um den Mangel vollständig zu beheben.






