Pfingsten, Dominosteine und ein TV-Desaster: Wie Glaube und Popkultur kollidieren
Goran BolnbachPfingsten, Dominosteine und ein TV-Desaster: Wie Glaube und Popkultur kollidieren
Pfingsten markiert einen Schlüsselmoment in der christlichen Tradition – die Ankunft des Heiligen Geistes unter den Jüngern Jesu. Das Ereignis ist vor allem für das plötzliche Sprechen der Apostel in fremden Sprachen bekannt, ein Phänomen, das bis heute diskutiert wird. Gleichzeitig kehrt ein ganz anderes Spektakel – eines mit Millionen von Dominosteinen – bald auf die Bildschirme zurück: als Teil einer Sonderausstrahlung auf RTL.
Die biblische Erzählung von Pfingsten schildert, wie die Jünger Jesu in anderen Zungen zu sprechen begannen, als der Heilige Geist über sie kam. Dieses Ereignis wurde prägend für viele christliche Gemeinschaften, insbesondere für evangelikale pfingstlerische Kirchen. Im Laufe der Zeit nutzten diese Gemeinden moderne Methoden wie das Fernsehpredigen, um ihre Botschaft zu verbreiten.
In einer weniger ernsten Wendung zählt der Dominotag-Desaster von 2005 zu den denkwürdigsten TV-Momenten. Die Veranstalter hatten in den Niederlanden Millionen von Dominosteinen aufgebaut, um einen Weltrekord zu brechen. Doch kurz vor dem offiziellen Start flog ein Vogel – vermutlich eine Taube – in die Konstruktion und riss einen Großteil der Steine vorzeitig um. Die Panne wird in RTLs kommender Sendung „Die größten TV-Momente aller Zeiten“ zu sehen sein, die am Samstag ausgestrahlt wird.
Anderswo trat während der Wiener Festwochen der Glaubensheiler Braco im ORF auf. Die genaue Sendedauer seiner Übertragung wurde jedoch nie im Voraus bestätigt.
Während Pfingsten bis heute religiöse Praktiken prägt, bleibt der Dominosturz von 2005 eine skurrile Popkultur-Erinnerung. RTLs Programm holt das Ereignis zurück ins Rampenlicht und zeigt, wie unerwartete Momente bleibende Spuren hinterlassen. Bracos ORF-Auftritt fügt dem Mix aus Glaube, Unterhaltung und Fernsehgeschichte eine weitere Facette hinzu.






