Olivia Rodrigo verteidigt ihren Babydoll-Stil gegen sexualisierte Kritik
Goran BolnbachOlivia Rodrigo verteidigt ihren Babydoll-Stil gegen sexualisierte Kritik
Olivia Rodrigo steht wegen ihrer Vorliebe für Babydoll-Kleider plötzlich im Mittelpunkt einer Modedebatte. Die Sängerin, bekannt für ihren mutigen Stil, trug bei einem kürzlichen Auftritt in Barcelona ein rosa-weißes Blumenmuster-Babydollkleid. Kritiker werfen ihr online vor, kindliche Ästhetik zu sexualisieren – und lösten damit eine hitzige Diskussion aus.
Die Empörung, die unter dem Schlagwort „Babydoll-Kleid-Affäre“ bekannt wurde, begann, nachdem Rodrigo in einem Outfit im Cottagecore-Stil aufgetreten war. Einige Nutzer in sozialen Medien behaupteten, das Kleid vermittle unangemessene Botschaften und verbinden sein verspieltes Design mit problematischen Untertönen. Rodrigo konterte in einem Podcast-Interview und nannte die Kritik „seltsam“ und „beunruhigend“.
Sie argumentierte, der Aufschrei offenbare tiefere kulturelle Probleme – darunter die Normalisierung, Mädchen für männliche Begierden verantwortlich zu machen. Die Sängerin verteidigte ihren Stil als ermächtigend und betonte, Babydoll-Kleider stünden für Selbstbewusstsein und nicht für Infantilisierung.
Die Kontroverse eskalierte weiter, nachdem Rodrigo im Musikvideo zu Drop Dead ein rosa-blaues Rüschen-Babydoll-Set im Schloss von Versailles trug. Später mischte sich auch Courtney Love in die Debatte ein und teilte unterstützende Posts für die 21-jährige Künstlerin.
Die Diskussion flammt auf, kurz bevor Rodrigos drittes Studioalbum „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ am 12. Juni erscheint. Die Sängerin bleibt standhaft und deutet die Kritik als Spiegel gesellschaftlicher Doppelstandards. Mit dem anstehenden Album hat der Streit die Debatten über Mode, Feminismus und künstlerische Freiheit nur noch verstärkt. Rodrigo zeigt keine Anzeichen, ihren markanten Stil ändern zu wollen.






