28 June 2026, 22:33

NRW-Regierung verliert dramatisch an Zustimmung – Wüst unter Druck

Infratest: Bedeutende Verluste für die CDU in NRW - AfD auf Rekordhoch

NRW-Regierung verliert dramatisch an Zustimmung – Wüst unter Druck

Die Zufriedenheit der Bürger mit der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ist stark gesunken. Nur noch 42 Prozent bewerten ihre Arbeit positiv, während 53 Prozent unzufrieden sind. Auch die persönlichen Umfragewerte von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) haben nachgegeben – seine Partei kommt nur noch auf 32 Prozent Zustimmung.

Die CDU hat seit Februar drei Prozentpunkte verloren. Wüsts persönliche Zufriedenheitswerte liegen nun bei 42 Prozent, während 40 Prozent der Wähler mit seiner Führung unzufrieden sind.

Die Sorgen der Wähler haben sich in den letzten Monaten verschoben. Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr und Verkehrsprobleme stehen nun ganz oben auf der Liste der politischen Prioritäten und haben die Migration als drängendstes Problem abgelöst.

Das politische Kräfteverhältnis zeigt bemerkenswerte Veränderungen: Die Grünen legen zwei Punkte zu und erreichen 15 Prozent, während die rechtspopulistische AfD auf 17 Prozent kommt und damit gleichauf mit der SPD liegt. Die Sozialdemokraten unter Jochen Ott bleiben bei 17 Prozent – in der Nähe ihres Jahrestiefstands. Die FDP hingegen klettert auf sechs Prozent und überwindet damit erstmals seit April 2024 die Fünf-Prozent-Hürde.

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Die wirtschaftlichen Sorgen in der Bevölkerung wachsen. Nur noch 22 Prozent der Wahlberechtigten bezeichnen die wirtschaftliche Lage als sehr gut oder gut – ein Rückgang um neun Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Angst vor Arbeitsplatzverlust steigt: 16 Prozent der Beschäftigten fürchten um ihren Job, sechs Punkte mehr als 2023. Zudem überdenkt jeder vierte Bürger wegen der steigenden Kosten seine Urlaubspläne für den Sommer.

Die Landesregierung sieht sich wachsender Unzufriedenheit mit ihrer Arbeit ausgesetzt. Wirtschaftliche und infrastrukturelle Themen dominieren die Sorgen der Wähler, während sich die politische Unterstützung zwischen den großen Parteien verschiebt. CDU, SPD und AfD müssen sich in einem sich wandelnden Umfeld behaupten, während das Vertrauen der Bevölkerung weiter schwindet.

Quelle