Nordzucker modernisiert Standorte für nachhaltigere Zuckerrübenkampagne 2025/26
Antoinette HettnerNordzucker modernisiert Standorte für nachhaltigere Zuckerrübenkampagne 2025/26
Nordzucker bereitet sich mit Modernisierungen auf die Zuckerrübenkampagne 2025/26 vor
Der Zuckerhersteller Nordzucker rüstet sich für die anstehende Zuckerrübenkampagne 2025/26 mit umfassenden Aufwertungen seiner europäischen Standorte. Das Unternehmen hat in Energieeffizienz, Automatisierung und digitale Lösungen investiert, um seine Produktionsstätten zu modernisieren. Der Start der Verarbeitung ist für Anfang September geplant, wobei Nachhaltigkeit und die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes im Mittelpunkt stehen.
Den Auftakt macht das Werk in Schladen (Niedersachsen) am 3. September 2025, wo zunächst biologisch angebaute Rüben verarbeitet werden. Die Kampagne soll dort bis Mitte Januar 2026 laufen – ein ähnlicher Zeitplan ist für die anderen Standorte vorgesehen.
In Clauen sorgt eine neue Dekanterzentrifuge für mehr Prozessstabilität über die gesamte Saison hinweg. Die dänischen Werke hingegen erzeugen Energie aus Biogas, das aus Rübenschnitzeln gewonnen wird, und verringern so ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen unter anderem erneuerte Rübenwaschanlagen und modernisierte Zuckerfabriken. Diese Schritte sind Teil von Nordzuckers übergeordnetem Ziel: eine Halbierung der CO₂-Emissionen bis 2030 (im Vergleich zu 2018) und eine klimaneutrale Produktion bis 2050. Die Standorte in Deutschland, Dänemark, Finnland, Litauen, Polen, Schweden und der Slowakei werden die Verbesserungen schrittweise einführen.
Die Kampagne 2025/26 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Nordzuckers langfristigen Nachhaltigkeitszielen. Durch die Kombination energieeffizienter Technologien mit erneuerbaren Energien will das Unternehmen seine Emissionen senken, ohne die Produktion zu beeinträchtigen. Die Modernisierungen sollen zudem den stabilen Betrieb des europäischen Standortnetzes bis Mitte 2026 sichern.






