NordLB feiert stärkstes Finanzjahr seit über zehn Jahren nach Rettungsaktion 2019
Antoinette HettnerNordLB-Chef: "Wir sind wieder eine ganz normale Bank" - NordLB feiert stärkstes Finanzjahr seit über zehn Jahren nach Rettungsaktion 2019
Norddeutsche Landesbank (NordLB) verzeichnet stärkstes Finanzjahr seit über einem Jahrzehnt
Die NordLB hat ihr bestes Finanzjahr seit mehr als zehn Jahren vorgelegt. 2022 erzielte die Bank einen Gewinn von 506 Millionen Euro – ein deutlicher Aufschwung nach der Rettungsaktion im Jahr 2019. Vorstandschef Jörg Frischholz bezeichnet das Institut nach Jahren des Umbaus nun als "wieder eine völlig normale Bank".
2019 steckte die NordLB in schweren finanziellen Turbulenzen und musste von ihren Eigentümern gerettet werden. Auslöser waren notleidende Schiffsfinanzierungen und strukturelle Probleme. Seither hat die Bank ihre Kosten gesenkt, die IT-Infrastruktur modernisiert und ihre Bilanzsumme verringert.
Die Erholung verläuft stetig: Der Vorsteuergewinn stieg von 350 Millionen Euro (2021) auf 475 Millionen Euro (2022). Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen – etwa durch den Krieg im Nahen Osten – setzt die Bank weiterhin auf Stabilität und Wachstum.
Für die Zukunft strebt die NordLB an, in ihren Kernmärkten zu den führenden Finanzierern zu gehören. Bis 2026 plant sie eine leichte Steigerung des Vorsteuerergebnisses und prüft die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen. Zudem investiert die Bank stark in künstliche Intelligenz: Alle 3.700 Mitarbeiter erhalten Schulungen, um Effizienz und Kundenservice zu verbessern.
Mit ihrer Transformation hat die NordLB die besten Finanzkennzahlen seit Jahren erreicht. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten treibt sie die Modernisierung voran. Durch den Einsatz von KI und eine solide Bilanz peilt sie nun ein schrittweises Gewinnwachstum und eine mögliche Rückkehr zu Ausschüttungen an.






