Niedersachsens dramatischer Ärztemangel: Warum Landbewohner monatelang auf Hilfe warten müssen
"Bauchschmerzen" - Wie der Arztmangel in Niedersachsen frustriert - Niedersachsens dramatischer Ärztemangel: Warum Landbewohner monatelang auf Hilfe warten müssen
Niedersachsen kämpft mit massivem Ärztemangel – vor allem auf dem Land
In Niedersachsen verschärft sich der Ärztemangel, besonders in ländlichen Regionen. Patienten müssen oft monatelang auf Termine warten oder weite Strecken für eine medizinische Behandlung zurücklegen. Die Landesregierung hat nun ein Maßnahmenpaket angekündigt, um die Krise zu bewältigen – darunter mehr Ausbildungsplätze und Anreize für Mediziner, außerhalb der Städte zu arbeiten.
Die Unterversorgung hat viele Landgemeinden hart getroffen. In Weener behandelt der Dermatologe Bernd Brinker Patienten, die bis zu 80 Kilometer anreisen, weil es vor Ort kaum Termine gibt. Der Hausarzt Holger Plochg in Bunde versorgt mittlerweile alle drei Monate rund 3.000 Patienten – fünfmal so viele wie früher – weil andere Ärzte fehlen.
Niedersachsen bietet derzeit nur zehn Medizinstudienplätze pro 100.000 Einwohner an, weniger als die meisten anderen Bundesländer. Um gegenzusteuern, werden in diesem Jahr 80 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, hinzu kommen die bereits geplanten 120 Studienplätze am Universitätsklinikum Oldenburg ab 2026. Kernstück des Zehn-Punkte-Plans der Landesregierung ist eine Landarztquote: Künftig sollen jährlich 60 Plätze für Studierende reserviert werden, die sich verpflichten, in unterversorgten Regionen zu arbeiten.
Experten warnen, dass Deutschland bundesweit zwischen 4.000 und 5.000 zusätzliche Medizinstudienplätze braucht, um den Mangel zu beheben. Dr. Plochg fordert eine schnellere Ausweitung der Ausbildungskapazitäten, darunter auch neue Programme in Mittelstädten und nicht nur an Universitätskliniken. Allein im Dezember des vergangenen Jahres blieben in Niedersachsen 447 Hausarztstellen unbesetzt – besonders betroffen sind die ländlichen Gebiete.
Die neuen Maßnahmen sollen die Belastung der Gesundheitsversorgung auf dem Land verringern, indem sie die Ausbildungsmöglichkeiten erweitern und Ärzte motivieren, in ländlichen Regionen zu arbeiten. Falls erfolgreich, könnten die zusätzlichen Studienplätze und die Landarztquote die Wartezeiten verkürzen und den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessern. Ob die Schritte nachhaltige Veränderungen bringen, wird die Landesregierung genau beobachten.
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