Neuer THW-Landeschef für Bremen und Niedersachsen vereidigt – 30 Jahre Erfahrung im Katastrophenschutz
Birte SchülerNeuer THW-Landeschef für Bremen und Niedersachsen vereidigt – 30 Jahre Erfahrung im Katastrophenschutz
Jörg Eger hat sein Amt als neuer Landesbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) im Landesverband Bremen und Niedersachsen angetreten. Seine Ernennung wurde am 23. Februar 2026 bei einer feierlichen Veranstaltung mit 250 Gästen offiziell bestätigt. Die Zeremonie markierte einen bedeutenden Moment für eines der größten freiwilligen Katastrophenschutz-Netzwerke Deutschlands.
Die Amtseinführung fand in der Niedersachsenhalle des Congress Centrums Hannover statt. Zu den Teilnehmenden zählten Vertreter aus Politik, Behörden und der Rettungsdienste. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens würdigte die langjährige Partnerschaft zwischen dem THW und dem Land als "herausragendes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit".
Eger bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in seine neue Position mit. Zuvor leitete er eine Abteilung im Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Sein operativer Werdegang umfasst unter anderem die Führung der Schnellen Einsatz-Einheit Bergung Auslands (SEEBA), einem Spezialteam für internationale Rettungseinsätze.
In seiner ersten Rede als Landesbeauftragter betonte Eger die Bedeutung von Teamarbeit und öffentlichem Vertrauen. "Wir sind da, wenn Sie uns brauchen", versprach er und hob die enge Verbindung zwischen Hauptamtlichen und den 12.000 Ehrenamtlichen der Organisation hervor. Der Landesverband, der 79 Ortsverbände umfasst, weist eine Einsatzbereitschaftsquote von 106 Prozent auf.
Auch THW-Präsidentin Sabine Lackner sprach bei der Veranstaltung. Sie lobte das Engagement des Verbandes und bezeichnete ihn als "verlässliche Kraft in einer unberechenbaren Welt". Das THW mit bundesweit rund 88.000 Freiwilligen spielt eine zentrale Rolle im Zivilschutz – sowohl in Deutschland als auch im Ausland.
Der Landesverband Bremen und Niedersachsen bleibt eine Säule des deutschen Katastrophenschutzes. Unter Egers Führung will die Organisation ihre hohen Standards in Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit weiter aufrechterhalten. Vergleichbare Daten zu ähnlichen freiwilligen Strukturen in Deutschlands Nachbarländern liegen nicht vor.






