Merz und Montenegro besiegeln neue deutsch-portugiesische Wirtschaftskooperation
Silvester SeipMerz und Montenegro besiegeln neue deutsch-portugiesische Wirtschaftskooperation
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für eine Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Portugal ausgesprochen. Bei seinem Besuch betonte er Pläne, die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Handel und Verteidigung auszubauen. Beide Länder prüfen nun Möglichkeiten, ihre Partnerschaft weiter zu vertiefen.
Merz traf sich mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro, um über die Ausweitung von Handel und Investitionen zu beraten. Sie einigten sich auf die Bedeutung neuer Handelsabkommen, um die wirtschaftlichen Verbindungen zu anderen Ländern zu festigen. Die Regierungschefs erörterten zudem Wege, wie deutsche und portugiesische Unternehmen enger zusammenarbeiten können.
Ein zentrales Thema war die digitale Transformation. Die Digitalisierungsminister beider Länder arbeiten bereits an gemeinsamen Projekten. Die portugiesischen Tech-Exporte stiegen 2025 um 150 Prozent an, wobei deutsche Unternehmen eine entscheidende Rolle in diesem Wachstum spielten. Merz verwies auch auf mögliche Kooperationen zwischen der Lufthansa und TAP Air Portugal als vielversprechendes Entwicklungsfeld.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verteidigungskooperation. Merz schlug vor, dass Portugal das deutsche gepanzerte Fahrzeugsystem Boxer erwerben könnte. Dieser Schritt würde die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen vorantreiben.
Die Gespräche zwischen Merz und Montenegro legten klare Pläne für die künftige Zusammenarbeit fest. Deutschland und Portugal werden nun gemeinsame Projekte in den Bereichen Technologie, Handel und Verteidigung vorantreiben. Die nächsten Schritte umfassen formelle Vereinbarungen und weitere Verhandlungen zur Handelsausweitung.






