24 March 2026, 06:39

Martina Stamm-Fibich wechselt von der SPD zur SBK als politische Leiterin

Alte Werbetafel der Germania Feuerversicherung mit einer Frau in der Mitte und Text, der die Dienstleistungen beschreibt.

Martina Stamm-Fibich wechselt von der SPD zur SBK als politische Leiterin

Martina Stamm-Fibich übernimmt eine neue Position als Leiterin der politischen Angelegenheiten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse. Die ehemalige SPD-Politikerin bringt jahrelange Erfahrung in Gesundheitspolitik und Unternehmenskommunikation in die Rolle ein. Ihre Berufung folgt auf eine lange Karriere in Wirtschaft und Politik.

Bevor Stamm-Fibich in die Politik ging, arbeitete sie bei Siemens in der Unternehmenskommunikation und als hauptamtliche Betriebsratsvertreterin. Dieser Hintergrund verschaffte ihr praktische Einblicke in betriebliche Gesundheitsfragen und die Interessen der Beschäftigten.

Von 2013 bis 2025 war sie als SPD-Abgeordnete im Bundestag tätig, wo sie dem Gesundheitsausschuss angehörte und den Petitionsausschuss leitete. Ab 2018 fungierte sie zudem als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion mit Schwerpunkt Patientenschutzrechte.

Während ihrer Parlamentszeit kritisierte Stamm-Fibich die Vorschläge von Karl Lauterbach zu Arzneimittelreformen, insbesondere bei Preisregulierungen und Zulassungsverfahren. Ihre Haltung trug zu einem gemäßigteren Kurs der SPD in späteren gesundheitspolitischen Debatten bei. Diese Entwicklung prägte die gesetzliche Krankenversicherungs-Arzneimittelreform (GKV-Arzneimittelreform) von 2024, die Kostendämpfung mit Innovationsschutz in Einklang brachte.

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In ihrer neuen Funktion wird Stamm-Fibich die politische Strategie der SBK leiten und die Interessenvertretung gegenüber Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene gestalten. Ziel ist es, die Anliegen der SBK-Versicherten in politischen Diskussionen klar und wirksam zu vertreten.

Dank ihrer Expertise in Gesundheitspolitik und Unternehmensvertretung wird erwartet, dass Stamm-Fibich den politischen Einfluss der SBK in aktuellen Debatten stärkt. Ihr Fokus liegt darauf, die Prioritäten der Kasse in gesetzgeberischen und regulatorischen Prozessen Gehör zu verschaffen. Der Wechsel markiert für sie den Übergang von der direkten Politikgestaltung zur strategischen Interessenvertretung im Krankenkassenbereich.

Quelle