Mann aus Rinteln verliert 934 Euro durch gefälschten Holz-Onlineshop
Antoinette HettnerMann aus Rinteln verliert 934 Euro durch gefälschten Holz-Onlineshop
Ein 57-jähriger Mann aus Rinteln ist Opfer eines Online-Betrugs geworden, nachdem er Holz in einem gefälschten Onlineshop bestellt hatte. Am 23. Januar 2026 erstattete er Anzeige bei der Polizei – der Schaden beläuft sich auf 934 Euro, ohne dass die Ware jemals geliefert wurde.
Das Opfer hatte am 5. Januar 2026 insgesamt 20 Kubikmeter Holz bestellt. In dem Glauben, es handele sich um einen seriösen Händler, überwies er den Betrag auf ein französisches Bankkonto. Die versprochene Lieferung blieb aus, und bei weiteren Nachforschungen stellte sich heraus, dass es sich um einen betrügerischen Shop handelte.
Die Behörden weisen auf typische Warnsignale für Online-Betrug hin. Dazu gehören Forderungen nach Vorauszahlungen oder die Aufforderung, Zahlungen ausschließlich in Kryptowährungen zu leisten. Um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, empfehlen sie, Verkäufer zu überprüfen – etwa durch Prüfung des Impressums, das Lesen von Kundenbewertungen und eine Online-Recherche nach dem Unternehmen.
Obwohl die genauen Zahlen zu Betrugsfällen mit gefälschten Onlineshops für die Jahre 2025 und 2026 noch nicht vorliegen, deuten Berichte auf einen generellen Anstieg der Cyberkriminalität hin. Allein 2025 beliefen sich die Schäden durch solche Straftaten auf 202 Milliarden Euro. Fälle wie der Betrug über den Germens-Shop zeigen, wie groß die Bedrohung mittlerweile geworden ist.
Der Vorfall aus Rinteln reiht sich ein in die anhaltende Welle von Online-Betrug in Deutschland. Die Polizei rät weiterhin zu besonderer Vorsicht beim Einkauf im Internet, vor allem bei unbekannten Anbietern. Die Überprüfung der Seriosität eines Shops vor der Zahlung bleibt der beste Schutz vor Betrügern.






