07 May 2026, 00:31

Lufthansa überrascht mit besseren Quartalszahlen trotz Treibstoffkrise und Streikrisiko

Graphik, die die Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit einer blauen Linie, die einen Rückgang der Preise und einer grünen Linie, die einen Anstieg der Preise über die Zeit hinweg anzeigt.

Lufthansa überrascht mit besseren Quartalszahlen trotz Treibstoffkrise und Streikrisiko

Lufthansa meldet bessere als erwartete Ergebnisse im ersten Quartal – trotz anhaltender Herausforderungen bei der Treibstoffversorgung und steigender Kosten. Die Aktie des Konzerns stieg nach Bekanntgabe eines bereinigten Betriebsverlusts von 612 Millionen Euro um über 8 %, was unter dem von Analysten prognostizierten Verlust von 659 Millionen Euro lag. Das Unternehmen warnte jedoch, dass die Jahresprognose davon abhängt, weitere Treibstoffengpässe oder Streiks zu vermeiden.

Der Umsatz der Airline kletterte im ersten Quartal um 8 % auf 8,7 Milliarden Euro, verblieb damit aber hinter den Erwartungen der Analysten, die 9,3 Milliarden Euro vorhersagt hatten. Die stark gestiegenen Treibstoffkosten – bedingt auch durch den Konflikt im Iran – belasteten das Unternehmen in diesem Jahr bereits mit 1,7 Milliarden Euro an Zusatzkosten. Um die Risiken einzudämmen, hat Lufthansa aufgrund von Sorgen um die Treibstoffversorgung bereits 20.000 Flüge aus dem Sommerflugplan gestrichen.

Die Treibstoffreserven an den wichtigsten Drehkreuzen sind zwar bis Juni gesichert, doch das Unternehmen bereitet Vorsorgemaßnahmen für Langstreckenverbindungen nach Asien und Afrika vor. Trotz dieser Belastungen hielt Lufthansa an seiner Jahresprognose fest und erwartet einen bereinigten Betriebsgewinn, der die 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen soll.

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Die Quartalszahlen überzeugten die Anleger: Der Aktienkurs legte mehr als 8 % zu. Dennoch bleibt das Unternehmen vorsichtig, da die Treibstoffverfügbarkeit und geopolitische Spannungen weiterhin den Betrieb beeinflussen. Die Gewinnprognose für 2026 bleibt unverändert – vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Störungen.

Quelle