26 February 2026, 17:47

Kriminalstatistik 2016: Mehr Gewalt und Tötungsdelikte im Bezirk Oldenburg

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Personen, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Kontext zu den Daten liefert.

Kriminalstatistik 2016: Mehr Gewalt und Tötungsdelikte im Bezirk Oldenburg

Kriminalstatistik 2016: Leichter Anstieg im Polizeibezirk Oldenburg

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Im Jahr 2016 stiegen die Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Oldenburg leicht an. Wie aus dem aktuellen Bericht hervorgeht, nahm die Gesamtzahl der Strafdelikte zu, wobei einige Deliktgruppen besonders starke Zuwächse verzeichneten. Insgesamt registrierte die Polizei 107.219 Strafdelikte – 1.763 mehr als im Vorjahr.

Besonders auffällig war der Anstieg der Gewaltkriminalität, vor allem bei Körperverletzungsdelikten. Die Zahl der Angriffsfälle stieg, ohne dass offizielle Auswertungen einen direkten Zusammenhang mit Konflikten unter Beteiligung von Asylsuchenden herstellen. Einbrechdiebstähle blieben unterdessen auf hohem Niveau und setzten damit den Trend der Vorjahre fort.

Den stärksten Anstieg gab es bei den Tötungsdelikten, die auf 167 Fälle anwuchsen – davon wurden 90 als Mord gewertet. Dennoch lag die allgemeine Kriminalitätsrate bei 6.247 Strafdelikte pro 100.000 Einwohner und damit auf dem zweitniedrigsten Stand der letzten 15 Jahre.

Die Aufklärungsquote blieb mit 61,44 Prozent auf hohem Niveau. Die Zahl der Opfer stieg von 18.343 auf 19.644, während die Anzahl der Tatverdächtigen um 918 auf 43.524 zunahm. Unter ihnen ging die Zahl der kindlichen Tatverdächtigen auf 1.351 zurück, während die Gruppe der jugendlichen Verdächtigen um 95 auf 4.225 anwuchs.

Die Daten für 2016 zeichnen ein gemischtes Bild der Kriminalitätsentwicklung in Oldenburg: Zwar verschärften sich einige Deliktbereiche, doch die Aufklärungsquote blieb stabil, und die Häufigkeit von Strafdelikten pro Kopf blieb vergleichsweise niedrig. Die Behörden beobachten die Trends weiterhin genau, insbesondere vor dem Hintergrund des Anstiegs an Gewaltstraftaten.