Italo rollt 2028 mit blauen Hochgeschwindigkeitszügen gegen die Deutsche Bahn an
Antoinette HettnerItalo rollt 2028 mit blauen Hochgeschwindigkeitszügen gegen die Deutsche Bahn an
Italo startet ab April 2028 mit blauen Hochgeschwindigkeitszügen in Deutschland
Der italienische Bahnbetreiber Italo will mit einer Investition von 3,6 Milliarden Euro die ICE-Dienste der Deutschen Bahn herausfordern. Das Unternehmen plant, tausende Arbeitsplätze zu schaffen und häufige Verbindungen zwischen den großen deutschen Städten einzurichten.
Italo wird für den Betrieb eine neue, von Deutschland aus geführte Gesellschaft unter dem Dach der Atrium SE gründen. Eine Flotte von 30 Siemens-Velaro-Zügen in Italos markantem Blau soll zunächst auf den Strecken eingesetzt werden. Das Projekt umfasst zudem einen 30-jährigen Wartungsvertrag mit Siemens, der langfristige Unterstützung garantiert.
Die Züge werden im Zwei-Stunden-Takt zwischen München, Berlin und Hamburg verkehren. Zusätzlich sind 56 tägliche Verbindungen geplant, darunter stündliche Züge zwischen München, Köln und Dortmund. Um das Vorhaben umzusetzen, benötigt Italo bis Ende Mai die Zusage der deutschen Behörden für langfristige Netzkapazitäten.
Ab Juni beginnt die Einstellung von 2.500 neuen Mitarbeitenden in Service und Betrieb. Mehr als 5.000 Industriearbeiter werden am Bau der Züge beteiligt sein. Die Expansion markiert Italos erstes Engagement außerhalb Italiens und bringt Wettbewerb in den deutschen Hochgeschwindigkeitsmarkt.
Das 3,6-Milliarden-Projekt soll den Bahnverkehr in Deutschland mit schnelleren und häufigeren Verbindungen neu gestalten. Bei Genehmigung werden Italos blaue Züge in weniger als vier Jahren den Betrieb aufnehmen. Der Plan sieht die Schaffung von Arbeitsplätzen, neue Infrastruktur und eine direkte Konkurrenz zur Vorherrschaft der Deutschen Bahn vor.






