Inklusions-Radtour 2018: Radler kämpfen gegen Wind und Wetter für mehr Teilhabe

Birte Schüler
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2 Min.
Eine Gruppe von Radfahrern in Helmen fährt auf einer Straße mit einer Begrenzung auf einer Seite und Bäumen auf der anderen, unter einem klaren blauen Himmel mit Laternen im Hintergrund und einer Texttafel oben.Birte Schüler

Inklusions-Radtour 2018: Radler kämpfen gegen Wind und Wetter für mehr Teilhabe

Inklusions-Radtour 2018: Radfahrer trotzen Herbstwetter für mehr Teilhabe

Eine Gruppe von Radfahrern trotzte dem herbstlichen Wetter, um an der Inklusions-Radtour 2018 teilzunehmen – einer bundesweiten Aktion, die sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung einsetzt. Organisiert von der gemeinnützigen Organisation Health Media, machten sich rund 30 Radler aus Nordhorn am 22. September unter dem Motto "Inklusion braucht Taten" auf den Weg nach Wietmarschen. Die Initiative will Vorurteile abbauen und die Verbindung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stärken.

Der Tag begann mit einer Ansprache von Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling, der sich selbst auf sein Fahrrad schwang, um die Gruppe zu begleiten. An seiner Seite waren weitere lokale Vertreter aus Stadt und Kreis. Trotz der widrigen Bedingungen blieb die Stimmung ausgelassen – sogar ein gemeinsamer Grillstopp im Stiftscafé Menke stand auf dem Programm, bevor es weiterging.

Als Botschafter der Inklusion führten Karl Grandt und Hans-Peter Durst die Tour an. Grandt, der bereits seit Mitte August unterwegs ist, wechselte auf der 3.000 Kilometer langen Strecke immer wieder seine Begleiter. Nach dem Etappenziel Nordhorn ging es für das Duo weiter in Richtung Lingen und Dörpen, stets nach Plan.

Die Inklusions-Radtour 2018 endet am 28. September in Flensburg. Unterwegs wollen die Veranstalter Sportvereine und Gemeinden dazu motivieren, sich stärker für die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu engagieren.

Die Aktion brachte Radfahrer, lokale Verantwortungsträger und Aktivisten zusammen, um auf die Bedeutung von Barrierefreiheit und sozialer Teilhabe aufmerksam zu machen. Mit Stationen in Städten quer durch Deutschland bildet die letzte Etappe in Flensburg den Abschluss eines monatelangen Einsatzes für mehr Verständnis und Zusammenarbeit zwischen Menschen aller Fähigkeiten.

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