Immobilienpreise in Deutschland erreichen 2026 neue Rekordhöhen trotz kurzzeitiger Delle
Birte SchülerImmobilienpreise in Deutschland erreichen 2026 neue Rekordhöhen trotz kurzzeitiger Delle
Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter – trotz kurzzeitiger Verlangsamung zu Jahresbeginn 2026
Die Preise für Wohneigentum in Deutschland klettern weiterhin stetig nach oben, obwohl es zu Beginn des Jahres 2026 eine kurze Atempause gab. Wie aus dem Europace-Immobilienpreisindex hervorgeht, setzt sich der klare Aufwärtstrend fort, wobei Neubauten Rekordwerte erreichen. Käufer zeigen zunehmend Interesse an modernen, energieeffizienten Häusern.
Der Preisanstieg begann bereits 2024 und setzte sich das gesamte Jahr 2025 hindurch fort. Im Februar 2026 lag der Gesamtindex bei 220,03 Punkten. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 war jedoch ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Ab März 2026 zogen die Preise wieder an und erreichten 220,65 Punkte. Im April stieg der Index weiter auf 221,58, und bis Mai kletterte er auf 221,83 Punkte.
Neubauten verzeichneten das stärkste Wachstum und erreichten im Mai 2026 mit 244,56 Punkten einen Höchststand. Ihre Beliebtheit liegt vor allem in der besseren Energieeffizienz und transparenteren Preisgestaltung begründet. Auch Bestandsimmobilien legten leicht zu – von 201,04 auf 201,29 Punkte im gleichen Zeitraum. Die Preise für Eigentumswohnungen blieben hingegen nahezu stabil und sanken minimal von 219,96 auf 219,93 Punkte.
Die aktuellen Zahlen bestätigen eine kräftige Erholung der Immobilienpreise in Deutschland nach dem kurzen Rücksetzer. Neubauten verzeichnen nun das höchste je gemessene Niveau – ein Zeichen für die wachsende Nachfrage nach modernen, nachhaltigen Wohnkonzepten. Der Gesamtmarkt zeigt sich weiterhin robust, mit einer stabilen Nachfrage über alle Immobilientypen hinweg.






