"Höhle der Löwen": Diese Start-ups überzeugten die Investoren mit Herz und Strategie
Silvester SeipMaschmeyers wütziger Studioschritt - "Höhle der Löwen": Diese Start-ups überzeugten die Investoren mit Herz und Strategie
In einer aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen gab es eine Mischung aus emotionalen Präsentationen und hitzigen Reaktionen. Unter den Start-ups sicherten sich ein Kinderfahrrad-Trainingsgerät und ein Vergleichstool für Krankenkassen-Tarife Investitionen. Andere Gründer hingegen verließen die Sendung ohne Deal nach angespannten Diskussionen.
Die Show bot alles von innovativen Snacks bis hin zu Barrierefreiheits-Technologie – doch nicht alle Pitches konnten die Investoren überzeugen.
Den Anfang machten die Gründer von little Biker, einem Trainingsgerät für Kinder, das das Radfahren lernen erleichtern soll. Ihre eigenen Kinder begleiteten sie ins Studio und verhalfen dem Auftritt zu einer persönlichen Note. Martin Schroeter bot 150.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile – ein besseres Angebot als die ursprünglich geforderten 25 Prozent. Die Gründer nahmen ohne Zögern an.
Als Nächstes präsentierte das Team von KassenKompass sein Online-Tool zum Vergleich gesetzlicher Krankenkassentarife. Die Hamburger Versicherungsmakler suchten 300.000 Euro für einen 10-Prozent-Anteil. Carsten Maschmeyer erkannte Potenzial in der Idee und handelte stattdessen 20 Prozent heraus. Die Gründer willigten ein und verdoppelten damit ihren ursprünglichen Angebotsanteil, um die Investition zu sichern.
Für Spannungen sorgte der Auftritt der Macher von Whacky, einer Marke für ungewöhnliche Snack-Würstchen. Ihr unkonventioneller Pitch frustrierte Maschmeyer so sehr, dass er wütend das Studio verließ. Die übrigen Investoren folgten ihm kurz darauf – die Gründer gingen leer aus.
Ebenfalls dabei war Touchprint, ein Start-up, das Fotos für blinde Menschen ertastbar macht. Trotz des sinnvollen Konzepts führten Bedenken hinsichtlich der Bewertung und der Teamdynamik zu keiner Einigung. Ähnlich erging es den Gründern von Coby's, einem Instant-Kaffeesirup mit einer Million Instagram-Follower: Kritik an einem irreführenden Pitch verhinderte eine Investition.
Zwei Start-ups verließen die Show mit Kapital: little Biker sicherte sich 150.000 Euro für 30 Prozent der Firma, KassenKompass erhielt 300.000 Euro für 20 Prozent. Die Folge zeigte sowohl die Höhen erfolgreicher Verhandlungen als auch die Tiefschläge abgelehnter Pitches.
Andere Gründer, trotz innovativer Ideen, gingen ohne Deals nach Hause, nachdem Investoren Zweifel an ihren Geschäftsmodellen oder Präsentationen äußerten.






