"Höhle der Löwen": Diese Gründer überzeugten – und wer ging leer aus
Antoinette HettnerEhemaliger Boxer Axel Schulz Gast-Grillmeister - "Höhle der Löwen": Diese Gründer überzeugten – und wer ging leer aus
Die neueste Folge von Die Höhle der Löwen präsentierte eine bunte Mischung aus jungen Tüftlern und erfahrenen Gründern, die ihre Ideen vorstellten. Darunter waren zwei Studentinnen mit einer waschbaren Textilfarbe, ein ehemaliger Boxer, der ein Grillwerkzeug bewarb, und eine Rettungssanitäterin mit einer lebensrettenden Erfindung. Einige Geschäfte kamen zustande – doch nicht alle Pitches überzeugten die Investoren.
Die beiden Studentinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher präsentierten eine Textilfarbe, die sich in der Waschmaschine vollständig auswäscht. Ihr Plan: Die Farbe exklusiv im eigenen T-Shirt-Druckladen einzusetzen, um bedruckte Shirts für Veranstaltungen wie Wahlkämpfe oder Junggesellenabschiede ein zweites Leben zu geben. Doch die Löwen zeigten sich skeptisch. Judith Williams lehnte ab mit den Worten: "Ich verstehe das einfach nicht. Ihr schneidet damit jeden T-Shirt-Hersteller aus dem Prozess aus." Am Ende blieb es bei keinem Deal.
Der 16-jährige Philipp pitchte eine Online-Plattform, die Bewerbungen für Berufsausbildungen vereinfachen soll. Backstage machte ihm Carsten Maschmeyer ein Angebot. Der 17-jährige Christopher stellte Peak Protect vor, eine Handysicherheitslösung für Outdoorsportler, und suchte 75.000 Euro für 25 Prozent der Anteile. Er erhielt Angebote von Janna Ensthaler und Ralf Dümmel – und entschied sich schließlich für eine Partnerschaft mit Dümmel.
Heinz Pöttinger (38) präsentierte Purora, eine gesundheitsorientierte Ernährungsmarke mit fertigen Mixgerichten und vorgepackten Mahlzeiten im Glas. Für 300.000 Euro und 10 Prozent der Anteile verriet er, dass seine Familie bereits 7 Millionen Euro investiert habe. Dagmar Wöhrl willigte ein – allerdings für 13,75 Prozent der Firma.
Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes pitchte Heartbeat Revival, ein kompaktens Schlüsselanhänger-Gerät, das in Notfällen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt. Der ehemalige Boxer Axel Schulz (57) begleitete drei Grillmeister, die ein 6-in-1-Grillwerkzeug vorstellten und dafür 100.000 Euro für 15 Prozent der Anteile suchten. Trotz Schulz' unternehmerischer Erfahrung – die Löwen stiegen beim Grillwerkzeug nicht ein.
Am Ende gab es Deals für Puroras Ernährungskonzept und Peak Protects Handysicherheitslösung. Doch die waschbare Farbe der Studentinnen und das Grillwerkzeug fanden keine Investoren. Die Entscheidungen der Löwen spiegelten eine Mischung aus Skepsis und Interesse an skalierbaren, marktreifen Ideen wider.