21 February 2026, 17:22

Helmstedt kartiert Grünlandflächen für den Artenschutz bis 2027

Eine weite, offene Graslandschaft ohne sichtbare B├Ąume oder Strukturen unter einem klaren Himmel.

Helmstedt kartiert Grünlandflächen für den Artenschutz bis 2027

Landkreis Helmstedt startet detaillierte Grünlandkartierung im Rahmen eines umfassenden Artenschutzprojekts

Im Landkreis Helmstedt stehen bald umfangreiche Erhebungen von Grünlandflächen an – Teil einer größeren Initiative zum Schutz bedrohter Lebensräume. Das auf die Jahre 2026 und 2027 angelegte Projekt zielt darauf ab, gefährdete Habitate zu dokumentieren und zu bewahren. Fachkräfte werden die Arbeiten auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen durchführen, die den Zugang zu Privatgrundstücken ermöglichen.

Die Maßnahme ist Teil des Programms "Niedersächsischer Weg", das dem Schutz von Natur, Artenvielfalt und Gewässern dient. In Helmstedt liegt der Fokus auf Grünlandlebensräumen; die Kartierungen finden jährlich von April bis Oktober statt. Die Biotopschutz-Stelle des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat die Feldarbeiten für den gesamten Landkreis in Auftrag gegeben.

Während der Erhebungen erfassen Expert:innen Pflanzenarten und bewerten den ökologischen Zustand mithilfe standardisierter Methoden. Dazu gehören Vegetationsaufnahmen, Arteninventare und die Prüfung der Habitatqualität. Die gesammelten Daten sollen helfen, Schutzmaßnahmen zu priorisieren und künftige Bewirtschaftungsstrategien zu entwickeln.

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Mitarbeiter:innen des NLWKN sind berechtigt, für die Kartierung Privatgrundstücke zu betreten. Dies ist durch § 39 des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes gedeckt, das den Zugang zu Flächen außerhalb von Wohn- und Gewerbegebieten erlaubt. Vorab werden die Termine und Orte der Erhebungen auf der Website des NLWKN veröffentlicht.

Bei Fragen kann man sich direkt an den NLWKN wenden. Weitere Informationen zur Initiative "Niedersächsischer Weg" sind ebenfalls online abrufbar.

Die Grünlandkartierung in Helmstedt wird ein präziseres Bild der lokalen Biodiversität und der Schutzbedürfnisse liefern. Die Ergebnisse sollen Maßnahmen zum Erhalt gefährdeter Arten und Lebensräume steuern. Die Erhebungen beginnen 2026; die Daten fließen in langfristige Umweltstrategien ein.