27 February 2026, 14:30

Hazel Brugger will Deutschlands Eurovision-Fluch mit Charme brechen

Ein farbenfrohes, detailliertes Stadtplan-Poster von Überwiningspel, Deutschland, mit lächelnden Menschen, Bäumen und klar beschrifteten Sehenswürdigkeiten.

Hazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger will Deutschlands Eurovision-Fluch mit Charme brechen

Hazel Brugger moderiert Deutschlands Eurovision-Vorentscheid am Samstag

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Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger wird am kommenden Samstag die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest präsentieren. Gemeinsam mit Barbara Schöneberger führt sie durch die Show und möchte damit eine optimistischere Note in Deutschlands bisher enttäuschende Eurovision-Bilanz bringen. Der Sieger oder die Siegerin wird das Land anschließend beim großen Finale in Wien am 16. Mai vertreten.

Brugger findet es amüsant, nach ihrer Moderation des Eurovision Song Contests in Basel nun auch die nationale Vorausscheidung zu begleiten. Sie kritisiert, dass Deutschland den Wettbewerb oft mit unnötigem Pessimismus angehe – besonders vor dem Hintergrund der jüngsten schwachen Platzierungen. In den letzten fünf Jahren landete das Land durchgehend im hinteren Feld: Platz 25 (2021), Letzter (2022), Rang 12 (2023 und 2024) und voraussichtlich Platz 20 im kommenden Jahr. Währenddessen sicherten sich Länder wie Schweden, Italien und die Ukraine regelmäßig Top-Fünf-Platzierungen oder sogar Siege.

Die Moderatorin warnt vor übertriebener Planung und starren Strategien, die sich ihrer Meinung nach oft als Bumerang erweisen. Stattdessen verweist sie auf Lena Meyer-Landrut, Deutschlands letzte Eurovision-Gewinnerin, als Beweis dafür, dass eine lockere und selbstbewusste Herangehensweise zum Erfolg führen kann. Brugger hofft, dass die diesjährige Auswahl den Negativtrend durchbricht und neues Vertrauen in Deutschlands Chancen beim Wettbewerb weckt.

Beim nationalen Finale wird entschieden, wer Deutschland am 16. Mai in Wien vertreten wird. Brugger und Schöneberger wollen die Stimmung rund um die deutsche Teilnahme ändern – weg von Enttäuschungen der Vergangenheit, hin zu mehr Zuversicht. Das Ergebnis könnte zeigen, ob das Land seine Position im Wettbewerb endlich verbessern kann.