Hauptzollamt Stralsund knackt 2024 die 700-Millionen-Euro-Marke bei Rekordimporten
Goran BolnbachHauptzollamt Stralsund knackt 2024 die 700-Millionen-Euro-Marke bei Rekordimporten
Hauptzollamt Stralsund meldet rekordverdächtiges Jahr 2024: Fast eine Million Importe und über 700 Millionen Euro Einnahmen
Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr: Fast eine Million Einfuhren wurden abgewickelt, während die Behörde Einnahmen von über 700 Millionen Euro erwirtschaftete. Gleichzeitig beschlagnahmten die Beamten große Mengen illegaler Waren, darunter Zigaretten, Tabakwaren und verbotene Arzneimittel. Die verhängten Bußgelder und Strafen beliefen sich auf insgesamt 740.000 Euro.
Im vergangenen Jahr bearbeitete das Zollamt 924.321 Importe, darunter 2.022 Paketsendungen. Die gesamten Einnahmen für die EU und Deutschland lagen bei rund 701 Millionen Euro, wobei allein 6,83 Millionen Euro auf Zollabgaben entfielen.
Bei Kontrollen sicherten die Zollbeamten etwa 2 Millionen Zigaretten sowie über 10 Tonnen weitere Tabakerzeugnisse. Zudem wurden 92.750 Einheiten verbotener Medikamente beschlagnahmt – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Hinzu kamen 422 Waffen und sonstige verbotene Gegenstände, die im Rahmen von Inspektionen sichergestellt wurden.
Auch bei der Finanzkontrolle war das Amt aktiv: Es deckte 10,32 Millionen Euro an Verlusten durch nicht gemeldete Arbeit auf. Die Energiesteuer erwies sich als ertragreichste Verbrauchsteuer und brachte 397,35 Millionen Euro ein. Darüber hinaus trieb die Behörde 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein.
Das Hauptzollamt Stralsund spielte 2024 eine zentrale Rolle bei der Einnahmensicherung und Strafverfolgung. Durch seine Arbeit gelangten beträchtliche Mengen illegaler Waren nicht in den Umlauf, und erhebliche finanzielle Mittel konnten gesichert werden. Die Tätigkeit des Amtes wirkt sich damit weiterhin maßgeblich auf die Haushalte der Region und des Bundes aus.






