Hardt-Skatepark kehrt mit neuem Design und mehr Inklusion zurück
Antoinette HettnerHardt-Skatepark kehrt mit neuem Design und mehr Inklusion zurück
Der Hardt-Skatepark soll nach langer Schließung wiedereröffnen – mit neuem Glanz
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten steht die Wiedereröffnung des Hardt-Skateparks bevor. Die Stadt Köln hat im Haushalt 2024 insgesamt 250.000 Euro für die Modernisierung der Anlage bereitgestellt, die im Sommer 2023 wegen Sicherheitsmängeln geschlossen werden musste. Das überarbeitete Gelände richtet sich künftig an Skater:innen, BMX-Fahrer:innen, Scooter-Fans und WCMX-Nutzer:innen – unabhängig von Alter und Können.
Die Schließung im vergangenen Jahr war die Folge jahrelanger Abnutzung, die den Park unbrauchbar gemacht hatte. Angesichts des dringenden Handlungsbedarfs beauftragte die Stadt Köln das auf Skatepark-Planung spezialisierte Münsteraner Büro DSGN CONCEPTS. Dessen Entwurf sieht eine 450 Quadratmeter große Fläche aus langlebigem Ortbeton vor.
Um die Bedürfnisse der lokalen Community zu berücksichtigen, fanden im SC Hardt e.V. zwei Bürgerworkshops statt. Skater:innen und andere Nutzer:innen brachten sich aktiv in die Gestaltung ein – das Ergebnis ist eine Mischung aus klassischen Street-Elementen und fließenden, harmonischen Flächen. Das finale Design vereint technische Hindernisse mit offenen Bereichen, ermöglicht dynamische Bewegungen und bleibt dabei barrierearm.
Beim Bau liegt der Fokus auf einer intuitiv nutzbaren Anlage mit ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Elementen, um verschiedene Fähigkeitsniveaus zu berücksichtigen. Das Projekt verläuft planmäßig; die feierliche Eröffnung ist für den Sommer 2026 vorgesehen.
Der neu gestaltete Hardt-Skatepark wird ein modernes, inklusives Areal für alle Rollensportarten bieten. Mit erweiterten Features und verbesserten Sicherheitsstandards soll er ein breiteres Publikum ansprechen. Die Investition der Stadt Köln unterstreicht ihr Engagement, eine zentrale Gemeinschaftseinrichtung wiederzubeleben.






