Hannover steht still: IG-Metall-Demo blockiert am 15. März den Verkehr komplett
Birte SchülerHannover steht still: IG-Metall-Demo blockiert am 15. März den Verkehr komplett
Hannover rüstet sich auf massive Verkehrsbehinderungen am 15. März 2025 vor, wenn die IG Metall zu einer Großdemonstration aufruft. Die Veranstaltung umfasst sowohl einen Demonstrationszug durch die Innenstadt als auch eine stationäre Kundgebung mit tausenden Teilnehmenden. Die Behörden warnen vor erheblichen Verzögerungen auf wichtigen Verkehrsachsen und raten Autofahrern, ihre Fahrten frühzeitig zu planen.
Die Protestaktionen beginnen um 11:20 Uhr am Ernst-August-Platz mit einem Demonstrationszug. Rund 500 Teilnehmende werden über die Georgstraße, die Lange Laube und den Königsworther Platz ziehen, bevor sie gegen 11:50 Uhr den Georgengarten erreichen. Im Anschluss ist zwischen der Herrenhäuser Allee, der Jägerstraße und dem Lodyweg eine stationäre Kundgebung geplant.
Der Verkehr wird stark belastet, da allein für An- und Abreise etwa 267 Fahrzeuge im Einsatz sind. Besonders betroffen sind der Königsworther Platz, der Bremer Damm und der Westschnellweg, wo mit den größten Staus zu rechnen ist. Auch Fernverkehrsrouten, die durch Hannover führen, könnten erhebliche Verspätungen erleben.
Die Polizei rät Autofahrern, die Innenstadt nach Möglichkeit zu meiden und stattdessen auf Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad auszuweichen. Zudem werden Kraftfahrer aufgefordert, Kreuzungen freizuhalten, um bei Staus eine komplette Blockade zu verhindern.
Am 15. März 2025 wird der Verkehr in Hannover nahezu zum Erliegen kommen. Mit über 23.000 Teilnehmenden bei der stationären Kundgebung und hunderten weiteren im Demonstrationszug sind die Behinderungen unvermeidbar. In keiner anderen deutschen Stadt sind an diesem Tag vergleichbare Auswirkungen durch die bundesweiten Aktionen der IG Metall zu erwarten.






