19 February 2026, 00:28

Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline HH-WIN-C70 zwischen Hamburg und Harburg

Eine große Gruppe von blauen Rohren und Ventilen in einem Gebäude, mit einem roten Ventil in der Mitte, Metallstangen links und einer Wand im Hintergrund, die wahrscheinlich den Bau einer Gasleitung zeigt.

Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline HH-WIN-C70 zwischen Hamburg und Harburg

Neue Wasserstoff-Pipeline HH-WIN-C70 in Norddeutschland genehmigt

Eine neue Wasserstoff-Pipeline mit dem Namen HH-WIN-C70 hat die Baugenehmigung für den Norden Deutschlands erhalten. Die Trasse wird Hamburg-Moorburg mit Leversen im Landkreis Harburg verbinden – dies geht aus einer Entscheidung des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hervor. An der Planungsphase waren öffentliche Stellen sowie Aufsichtsbehörden beteiligt, bevor das Projekt grünes Licht erhielt.

Hauptzweck der Pipeline ist die Einspeisung von Wasserstoff in das nationale Fernleitungsnetz. Nicht alle Abschnitte erfordern jedoch Neubauten: Bestehende Infrastruktur wird entlang des Stadtscheide-Waldwegs sowie im Bereich westlich der Autobahnanschlussstelle Hamburg-Südwest genutzt.

Neubauten konzentrieren sich auf ein bestimmtes Teilstück: den Abschnitt östlich von Sottorf in der Gemeinde Rosengarten bis hin zum Umspannwerk in Leversen. Zwar bestätigen die Genehmigungsunterlagen den Baubeginn, eine konkrete Angabe zur Bauzeit fehlt jedoch.

Vom 20. Februar bis zum 6. März sind die Genehmigungsdokumente online einsehbar. Interessierte können die Details in diesem Zeitraum auf der Website des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) einsehen.

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Das Projekt kombiniert neue und bestehende Infrastruktur. Mit der öffentlichen Bereitstellung der Unterlagen erhalten Anwohner und Behörden nun die Möglichkeit, die Pläne zu prüfen. Die Fertigstellung der Pipeline wird einen weiteren Schritt bei der Ausweitung der Wasserstoff-Transportkapazitäten in Deutschland markieren.