18 April 2026, 04:29

Grundstückspreise im Kreis Viersen: Wohnbauland steigt, Gewerbeflächen stagnieren

Eine grüne Wiese mit einem Zaun, der sie teilt, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel, mit einem Schild, das mehrere zum Verkauf stehende Grundstücke anzeigt.

Grundstückspreise im Kreis Viersen: Wohnbauland steigt, Gewerbeflächen stagnieren

Grundstückspreise im Kreis Viersen zeigen 2025 gemischte Trends

Während die Preise für Wohnbaugrundstücke in einigen Gebieten des Kreises Viersen im Jahr 2025 spürbar gestiegen sind, haben sich die Werte für Gewerbe- und Agrarflächen unterschiedlich entwickelt. Ein neuer Bericht liefert nun eine detaillierte Analyse dieser Veränderungen.

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Der Sachverständigenausschuss für Grundstückswerte hat seinen Immobilienmarktbericht 2026 veröffentlicht, in dem 882 Bodenrichtwertzonen ausgewiesen werden. Demnach stiegen die Preise für Wohnbauland im Kempener Stadtteil St. Hubert um 10 Prozent. In den Städten Kempen und Viersen sowie in Brüggen legten die Werte für vergleichbare Grundstücke um 5 Prozent zu. Auch in den Ortsteilen Anrath und Neersen gab es einen Anstieg – hier erhöhten sich die Preise für Wohnbauland um 10 Euro pro Quadratmeter.

Die Preise für Gewerbegrundstücke blieben hingegen auf dem Niveau des Vorjahres. Bei Agrarflächen stieg das Transaktionsvolumen dagegen um 53 Prozent auf 174,8 Hektar, während der Umsatz um 60 Prozent auf 21,4 Millionen Euro kletterte.

Die Preise für Ackerland unterschieden sich regional deutlich: In den östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich wurden mit 10,50 Euro pro Quadratmeter die höchsten Werte erzielt. Im westlichen Teil des Kreises, etwa in Viersen, stiegen die Preise auf 9 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt bewegten sich die Preise für Wohnbaugrundstücke im gesamten Kreis Viersen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.

Der Bericht verdeutlicht die unterschiedlichen Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt: Während Wohnbauland in bestimmten Lagen teurer wurde, blieben Gewerbeflächenpreise stabil. Der starke Anstieg bei Agrartransaktionen deutet auf eine zunehmende Dynamik in diesem Segment hin – mit deutlichen Preisdifferenzen je nach Standort.

Quelle