31 March 2026, 18:35

Grevenbroichs Bürgermeister diskutiert Wärmewende auf regionaler Konferenz in Mönchengladbach

Liniengraph, der die Trends der elektrischen Energieerzeugung aus Biomasse von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grevenbroichs Bürgermeister diskutiert Wärmewende auf regionaler Konferenz in Mönchengladbach

Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen nahm kürzlich an einer regionalen Wärmekonferenz in Mönchengladbach teil, um über die Zukunft einer nachhaltigen Energieversorgung zu diskutieren. Die Veranstaltung, die vom 27. bis 28. Januar 2026 stattfand, brachte kommunale Verantwortungsträger zusammen, um Lösungen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung und wirtschaftliche Entwicklung im rheinischen Braunkohlerevier zu erörtern.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Herausforderungen und Chancen der Wärmewende in Städten und Gemeinden. Die Teilnehmer loteten Möglichkeiten aus, Abwärme effizienter zu nutzen und energieintensive Industrien in die Region zu holen. Bürgermeister Krützen betonte, dass lokale Entscheidungen den Erfolg der Wärmewende prägen würden, und unterstrich das Engagement Grevenbroichs für bezahlbare und klimaneutrale Energie.

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Die Stadt hat bereits konkrete Schritte eingeleitet – etwa mit der Gründung der NEW Smart Grevenbroich GmbH. Das Unternehmen soll langfristig eine sichere, klimafreundliche Wärmeversorgung für Haushalte, Gewerbe und Industrie gewährleisten. Zwar gab es seit der Gründung keine größeren technischen Umstellungen an der städtischen Wärmeinfrastruktur, doch wurde am 4. März 2026 ein Fusionskontrollverfahren für ein Joint Venture zwischen der NEW Smart City GmbH und der Mönchengladbach Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich mbH eingeleitet.

Die Wärmewende bleibt ein zentrales Thema für Grevenbroich, insbesondere vor dem Hintergrund des Strukturwandels am Standort des Kraftwerks Frimmersdorf. Die Konferenz bot eine Plattform für Netzwerkbildung und Ideenaustausch, wie wirtschaftlicher Fortschritt und ökologische Verantwortung in Einklang gebracht werden können.

Die Diskussionen auf der Wärmekonferenz brachten neue Strategien hervor, um die Energieeffizienz zu steigern und lokale Industrien zu unterstützen. Grevenbroichs Initiativen – etwa durch die NEW Smart Grevenbroich GmbH – zielen darauf ab, eine zuverlässige und nachhaltige Wärmeversorgung zu sichern und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven in der Region zu schaffen. Die Stadt bleibt fokussiert auf praktische Lösungen für ihren anhaltenden Strukturwandel.

Quelle