Göttingen verfehlt Klimaziele 2024 – doch neue Strategien sollen Wende bringen
Göttingen verfehlt Klimaziele 2024 – doch neue Strategien sollen Wende bringen
Göttingen hat seinen Klimabericht 2024 veröffentlicht und setzt sich darin ehrgeizige Ziele zur Reduzierung der Emissionen und zur Anpassung an den Klimawandel. Die Stadt räumt ein, dass die Erreichung dieser Vorgaben gemeinsame Anstrengungen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und der lokalen Verwaltung erfordert. Zwar gab es Fortschritte, doch die Verantwortlichen betonen, dass insbesondere im Verkehrs- und Gebäudesektor schneller gehandelt werden muss.
Zwischen 2021 und 2025 verringerte Göttingen seine Treibhausgasemissionen um etwa 12 Prozent – von 450.000 auf 396.000 Tonnen CO₂-Äquivalent. Damit verfehlt die Stadt das im Klimabericht 2024 gesetzte Ziel einer 25-prozentigen Reduktion auf 337.500 Tonnen. Hauptgrund für die Zielverfehlung sind die langsameren Fortschritte in den Bereichen Verkehr und Gebäude, obwohl es im Energiesektor bessere Ergebnisse gab.
Die Stadt treibt nun zwei zentrale Strategien voran. Erstens soll die Initiative 'Klimaneutrale Verwaltung' den Fokus auf kommunale Abläufe legen – diese machen allerdings nur 2 Prozent der Gesamtemissionen Göttingens aus. Geplant sind unter anderem die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und die Förderung klimafreundlicher Dienstreisen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zweitens wird bis Ende 2027 eine neue Klimafolgenanpassungsstrategie entwickelt, um die Stadt auf unvermeidbare Klimawirkungen vorzubereiten.
Auch die Bürgerbeteiligung steht im Mittelpunkt. Im März und April sammelt eine Online-Umfrage Feedback zum Verkehrsentwicklungsplan 2040, einem langfristigen Konzept für nachhaltige Mobilität. Ab April folgt eine Veranstaltungsreihe zu nachhaltigen Heizlösungen, bei der Anwohnerinnen und Anwohner ihre Ideen und Bedenken einbringen können.
Neben der Emissionsreduktion verstärkt Göttingen die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung. Die Verantwortlichen warnen, dass selbst bei drastischen Einsparungen einige Auswirkungen – wie Extremwetter – nicht mehr abzuwenden sind.
Göttingens aktuelle Klimaschutzbemühungen kombinieren strengere Reduktionsziele mit konkreten Schritten zur Resilienz. Die Pläne der Stadt setzen auf öffentliche Teilhabe – von Mobilitätsumfragen bis zu Diskussionsrunden über Heizkonzepte. Während die kommunalen Abläufe bereits an den Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet werden, rückt nun die breitere gesellschaftliche Mitwirkung und die langfristige Anpassung in den Fokus.
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