Göttingen protestiert am 4. März 2026 gegen Wehrpflicht und Rüstungsausgaben
Goran BolnbachGöttingen protestiert am 4. März 2026 gegen Wehrpflicht und Rüstungsausgaben
Große Demonstration gegen Wehrpflicht und Aufrüstung in Göttingen am 4. März 2026
Am Donnerstag, dem 4. März 2026, findet in Göttingen eine große Protestkundgebung gegen die Wehrpflicht und die militärische Aufrüstung statt. Die Organisatoren fordern die Abschaffung der allgemeinen Dienstpflicht und verlangen, dass öffentliche Gelder stattdessen in Bildung, Soziales und Umweltschutz fließen – statt in Rüstungsausgaben.
Die Demonstration beginnt um 11:30 Uhr mit sechs dezentralen Aufmärschen, die von verschiedenen Schulen in der Stadt aus starten. Die einzelnen Gruppen werden sich dann in Richtung Innenstadt bewegen, wo sie sich zu einer zentralen Kundgebung zusammenschließen.
Die Hauptveranstaltung startet um 12:00 Uhr vor dem Alten Rathaus. Erwartet werden rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bis 15:00 Uhr sind Reden und Aktionen geplant. Die Stadtverwaltung hat bestätigt, dass die Demonstration angemeldet und genehmigt wurde.
Während der Kundgebung muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, insbesondere im Bereich um das Alte Rathaus. Die Demonstranten fordern zudem ein Ende der Bundeswehr-Werbung an Schulen und setzen sich für eine Politik ein, die Abrüstung statt Aufrüstung priorisiert.
Die Veranstaltung endet gegen 15:00 Uhr; die Organisatoren hoffen auf eine starke Beteiligung. Im Laufe des Tages kann es in Teilen Göttingens zu Straßensperrungen und Verzögerungen kommen. Die Demonstration ist Teil einer koordinierten Initiative, die militärische Politik infrage stellt und sich für eine Umverteilung öffentlicher Mittel einsetzt.






