19 June 2026, 08:21

Galeria kämpft ums Überleben: 160-Millionen-Deal soll Insolvenz abwenden

Galeria am Abgrund: Was kommt als Nächstes für die Mainz-Filiale?

Galeria kämpft ums Überleben: 160-Millionen-Deal soll Insolvenz abwenden

Galeria-Kaufhauskette steht vor neuer Finanzkrise

Die deutsche Warenhauskette Galeria kämpft mit einer erneuten finanziellen Schieflage. Um eine Insolvenz abzuwenden, benötigt das Unternehmen dringend frisches Kapital. Aktuell verhandelt es mit dem US-Investor Gordon Brothers über ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro, um den Betrieb zu stabilisieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aufgrund der finanziellen Probleme hat Galeria-Chef Tilo Hellenbock die Bestellungen für neue Ware in allen 83 Filialen stark zurückfahren müssen. Um kurzfristig Liquidität für die rund 12.000 Mitarbeiter zu schaffen, bietet die Kette Rabatte von bis zu 70 Prozent an. Ohne zusätzliche Mittel droht jedoch bereits in diesem Sommer ein Warenengpass, der zur Schließung von Standorten führen könnte.

Das geplante Darlehen soll eine bestehende Schuldenlast von 80 Millionen Euro umschulden und ausstehende Mieten begleichen. Gordon Brothers’ Sanierungskonzept sieht vor, etwa 30 Filialen zu schließen und ungenutzte Verkaufsflächen an andere Händler zu vermieten. Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Kette bis 2028 wieder in die Gewinnzone zu führen.

Branchenexperten zweifeln jedoch, ob das Darlehen ausreichen wird. Sie warnen, dass die monatlichen Verluste in Millionenhöhe das Überleben von Galeria weiterhin gefährden. Auch die Zukunft der Filiale in der Mainzer Altstadt ist im Rahmen der aktuellen Restrukturierungspläne ungewiss.

Scheitert die Einigung mit Gordon Brothers, droht Galeria der Kollaps. Priorität hat nun die Sicherung des Kredits, um Filialschließungen zu verhindern. Der Sanierungsplan bleibt die letzte Chance, die Insolvenz abzuwenden und den Betrieb zu stabilisieren.

Quelle