Fusion zweier Freiwilliger Feuerwehren in Niedersachsen bis 2027 geplant
Antoinette HettnerFusion zweier Freiwilliger Feuerwehren in Niedersachsen bis 2027 geplant
Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen werden bis 2027 zu einer Einheit fusioniert. Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen sinkender Zahlen aktiver Helferinnen und Helfer in Rennau und Rottorf. Behörden zufolge soll der Zusammenschluss den Brandschutz in der Region nachhaltig stärken.
Die Fusion der Wehren aus Rennau und Rottorf wurde bewilligt, nachdem beide unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzahl von 20 aktiven Einsatzkräften gefallen waren. Rennau verfügte nur noch über 10, Rottorf über 17 Freiwillige – zu wenig, um die Anforderungen der Niedersächsischen Feuerwehrverordnung zu erfüllen. Die neue Einheit, die Ortsfeuerwehr Hasenwinkel, wird künftig Ressourcen bündeln, um diese Lücke zu schließen.
Im Rahmen der Umstrukturierung wird das TSF-W-Fahrzeug der Wehr Rennau verkauft und durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt. Auch die Führungspositionen stehen fest: Nikolas Müller, derzeit stellvertretender Wehrführer in Rottorf, übernimmt dieselbe Funktion in der neuen Hasenwinkel-Einheit. Christin Bilz wiederum wurde zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt und gilt damit als designierte Nachfolgerin von Christian Fohlert.
Die Fusion soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein. Mit der Gründung der Ortsfeuerwehr Hasenwinkel will man den Brandschutz in der Region langfristig sichern. Dank modernisierter Ausstattung und eines größeren Pools an Einsatzkräften wird die neue Wehr die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Der Übergang vollzieht sich schrittweise über die nächsten zwei Jahre.






