Frankfurts Hindenburg-Stadion bekommt neuen Namen und moderne Laufbahn bis August
Antoinette HettnerFrankfurts Hindenburg-Stadion bekommt neuen Namen und moderne Laufbahn bis August
Frankfurter Hindenburg-Stadion wird bis Ende Juli oder August grundsaniert – Umbenennung in "Böhmewald-Stadion" favorisiert
Das Hindenburg-Stadion in Frankfurt durchläuft zurzeit eine umfassende Modernisierung, deren Abschluss für Ende Juli oder August geplant ist. Benannt nach dem deutschen Generalfeldmarschall und späteren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, soll die Sportstätte künftig einen neuen Namen tragen – als Favorit gilt derzeit das "Böhmewald-Stadion". Die endgültige Entscheidung über die Umbenennung wird nach der Sommerpause weiter beraten.
Ursprünglich am 8. Juli 1936 als Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet, erhält das Stadion nun ein modernes Update. Ein zentrales Element ist die neue 400-Meter-Kunststofflaufbahn, die in drei Schichten verlegt wird. Die unterste Schicht ist bereits eingebaut, wodurch die Oberfläche derzeit schwarz erscheint. Nach Fertigstellung wird die Bahn jedoch rot leuchten.
Die Verlegung der Kunststoffbeläge dauert zwischen 12 und 14 Tage, doch der Fortschritt hängt stark vom Wetter ab. Bei stabilen Bedingungen könnte das Stadion bereits im August wiedereröffnet werden. Nach den Sanierungsarbeiten wird es als Stadion der Kategorie B eingestuft und darf damit regionale Meisterschaften ausrichten.
Die Kosten sind mittlerweile von ursprünglich 1,8 Millionen Euro auf knapp 2,5 Millionen Euro gestiegen. Verantwortlich dafür sind gestiegene Materialpreise sowie Anpassungen an den ursprünglichen Plänen. Parallel läuft das Umbenennungsverfahren weiter, an dem lokale Gremien und der Stadtrat beteiligt sind.
Das modernisierte Stadion wird über verbesserte Einrichtungen verfügen, darunter eine hochwertige Laufbahn. Die endgültige Namenswahl soll nach dem Sommer fallen. Sobald die Anlage wieder geöffnet ist, steht sie für Wettkämpfe und die öffentliche Nutzung bereit.






