Radfahren zur Schule - ein weiterer 'Bici-Bus' für Frankfurt - Frankfurts Bici-Bus bringt Kinder sicher mit dem Rad zur Schule
Frankfurt ist die erste deutsche Stadt, die das Bici-Bus-Konzept übernimmt – eine sichere Gruppenradinitiative für Kinder. Ursprünglich aus Barcelona stammend, ermöglicht das Projekt jungen Radfahrern, in organisierten Konvois zur Schule zu fahren. Erwachsene begleiten die Gruppe, schützen die Kinder in der Mitte und vermitteln ihnen früh grundlegende Fahrradfähigkeiten.
Die Idee wurde von Simone Markl vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) nach Deutschland gebracht. In Frankfurt verkehren die Fahrradbusse bereits auf drei Strecken, eine vierte in Bornheim ist in Planung. Selbst Vorschulkinder können mitmachen – und müssen nicht, wie sonst üblich, bis zur vierten Klasse auf den Fahrradführerschein warten.
Das Projekt löst zudem ein lokales Problem: Frankfurt bietet zu wenig sichere Übungsflächen für Kinder, um Radfahren zu lernen. Auch in anderen Teilen Hessens gab es im vergangenen Jahr Fahrradbusse, und viele Gruppen bereiten sich darauf vor, im Frühling wieder zu starten.
Funktionsweise: Die Radler bilden einen "fahrenden Bus". Erwachsene fahren außen und schirmen die Kinder im Inneren des Konvois ab. Dies stärkt das Selbstvertrauen, schult das Verkehrsbewusstsein und fördert den Gemeinschaftssinn unter den jungen Radfahrern.
Bisher ist Frankfurt die einzige deutsche Stadt mit aktiven Bici-Bus-Projekten wie dem Nicolaus-BiciBus 2024 oder der Route in Sachsenhausen. Die Initiative hilft Kindern, Motorik und Radfahrkompetenz früher als üblich zu entwickeln. Mit weiteren geplanten Strecken soll das sichere Radfahren in der Region ausgeweitet werden.






