Frankfurter Buchmesse 2025: Festhalle wird zum exklusiven Autogramm-Paradies für Leser:innen
Antoinette HettnerStunden des Wartens in der Schlange für die Stars - Frankfurter Buchmesse 2025: Festhalle wird zum exklusiven Autogramm-Paradies für Leser:innen
Frankfurter Buchmesse 2025 verwandelt Festhalle erstmals in "Begegnungen mit Autor:innen"-Bereich
Zum ersten Mal hat die Frankfurter Buchmesse 2025 die historische Festhalle in einen exklusiven Bereich für Autogramme und Leserbegegnungen umgestaltet. Auf über 5.600 Quadratmetern unterschrieben 84 Schriftsteller:innen Bücher und standen für Fotos zur Verfügung – verteilt über 91 Stunden. Fans standen stundenlang Schlange, manche Veranstaltungen zogen große Menschenmengen an, andere blieben dagegen eher ruhig.
In diesem Jahr führte die Messe ein neues System ein: fünf Signiertische, jeweils mit drei Warteschlangen für aktuelle und kommende Autor:innen. Bei gefragten Namen wie Caroline Wahl mussten Besucher:innen ihre Teilnahme im Voraus buchen. Besonders groß war der Andrang am Morgen, wo sich lange Schlangen für Stella Tack und Antonia Wesseling bildeten.
Fans von SenLinYu, bekannt für die Harry-Potter-Fanfortsetzung Manacled, begannen bereits mittags mit dem Warten auf eine Signierstunde am späten Nachmittag. Weniger bekannte Autor:innen verzeichneten dagegen nur spärlichen Besuch, sodass Teile der Wartebereiche leer blieben. Erstmals durften auch nicht-fachliche Besucher:innen am Freitagmorgen die Messe betreten, was die Besucherzahlen zusätzlich steigerte.
Erwartet werden in diesem Jahr rund 20.000 Teilnehmer:innen – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, als die Messe zwischen 2021 und 2025 durchschnittlich 170.000 bis 180.000 Besucher:innen verzeichnete.
Der "Begegnungen mit Autor:innen"-Bereich hat sich zu einem zentralen Element der diesjährigen Buchmesse entwickelt. Mit strukturierten Warteschlangen und erweitertem Zugang wollten die Organisator:innen die hohe Nachfrage und einen reibungslosen Ablauf in Einklang bringen. Die Resonanz zeigt sowohl die anhaltende Beliebtheit bestimmter Schriftsteller:innen als auch die unterschiedlichen Interessen an den einzelnen Veranstaltungen.






