Estnische Triathletin Kaidi Kivioja pulverisiert Rekord beim Ironman-Debüt in Hamburg
Antoinette HettnerEstnische Triathletin Kaidi Kivioja pulverisiert Rekord beim Ironman-Debüt in Hamburg
Die estnische Triathletin Kaidi Kivioja hat mit einem starken Debüt im Langdistanz-Ironman auf sich aufmerksam gemacht. Bei den Europameisterschaften in Hamburg belegte sie den 12. Platz in der Gesamtwertung. Mit ihrer Leistung stellte sie zudem einen neuen estnischen Rekord für die anspruchsvolle Disziplin auf.
Kivioja entschied sich für Hamburg als Schauplatz ihres ersten Ironman-Wettkampfs – nicht nur wegen der günstigen Lage, sondern auch wegen der herausfordernden Strecke und des hochkarätigen Teilnehmerfelds. Die Konkurrenz begann mit 3,8 Kilometern Schwimmen, die sie in 1:00:03 Stunden bewältigte. Es folgte die 180 Kilometer lange Radstrecke, die sie in 4:30:16 Stunden absolvierte.
Beim abschließenden Marathon lief sie nach 3:07:01 Stunden über die Ziellinie. Mit einer Gesamtzeit von 8:44:44 Stunden pulverisierte sie den estnischen Rekord über die Ironman-Distanz. Obwohl sie den 12. Platz belegte, lag sie nur 33 Minuten hinter der Siegerin, der Norwegerin Solveig Løvseth, die in 8:11:11 Stunden ins Ziel kam.
Kiviojas beeindruckendes Debüt hat ihr die Qualifikation für die Weltmeisterschaften eingebracht. Nun bereitet sie sich auf den Wettkampf in Kailua-Kona auf Hawaii vor, der im Oktober stattfindet. Ihr rekordverdächtiger Auftritt markiert einen Meilenstein in der estnischen Triathlon-Geschichte. Ihr Start bei der WM wird zeigen, wie sie sich gegen die weltweite Elite behauptet. Das Ergebnis in Hamburg unterstreicht ihr Potenzial als Spitzenathletin im Langstrecken-Triathlon.






