Erstes Schul-Gießerei-Projekt in Niedersachsen verbindet Theorie und Praxis
Goran BolnbachErstes Schul-Gießerei-Projekt in Niedersachsen verbindet Theorie und Praxis
Ein Gymnasium in Niedersachsen hat als erste Schule der Region eine eigene Gießerei eingerichtet. Die neue Werkstatt am Anna-Sophianeum in Schöningen ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Metall zu schmelzen, Gussformen herzustellen und fertige Werkstücke zu bearbeiten. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Spende in Höhe von 5.000 Euro eines ehemaligen Bürgers der Stadt.
Zur Ausstattung der Gießerei gehören ein Schmelzofen, Werkzeuge und Schutzausrüstung. Die Schüler werden den Raum im naturwissenschaftlichen Unterricht sowie in der Experimentier-AG der Schule nutzen. Die praktischen Tätigkeiten verknüpfen auf anschauliche Weise Physik, Chemie und Mathematik.
Stifter der Spende ist Heiko Lickfett, der mit der Unterstützung die Bildung in seiner Heimatstadt fördern wollte. Während moderne Gießereien oft auf fortschrittliche Technologien wie 3D-Druck oder künstliche Intelligenz setzen, liegt der Fokus dieser schulischen Einrichtung auf traditionellen Metallgusstechniken. Die Lehrkräfte planen, die Gießerei in den regulären Unterricht sowie in außerschulische Projekte einzubinden.
Die neue Werkstatt vermittelt den Schülerinnen und Schülern direkte Einblicke in die Metallverarbeitung und industrielle Prozesse. Gleichzeitig stärkt sie die Verbindung zwischen theoretischem Unterrichtsstoff und praktischer Anwendung. Mit dieser einzigartigen Einrichtung möchte die Schule ihr technisches Bildungsangebot weiter ausbauen.






