Durchbruch im Elbtunnel: SuedLink-Projekt erreicht Meilenstein für die Energiewende
Antoinette HettnerDurchbruch im Elbtunnel: SuedLink-Projekt erreicht Meilenstein für die Energiewende
Elbtunnel-Durchbruch: Meilenstein für Deutschlands Energiewende
Der Elbquerungstunnel hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Ausgrabungsarbeiten sind abgeschlossen – und das sogar vor dem geplanten Zeitplan. Der Durchbruch markiert einen entscheidenden Schritt für die Energiewende in Deutschland. Der Tunnel ist Teil des Stromkorridors SuedLink und wird künftig Hochspannungs-Gleichstromkabel unter dem Flussbett der Elbe führen.
Die Bauarbeiten an dem 5,2 Kilometer langen Tunnel begannen mit maschinellem Tunnelvortrieb in mehreren Dutzend Metern Tiefe unter der Elbe. Die Mannschaften hatten mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen, darunter wasserführende Bodenschichten. Doch in den letzten 400 Metern beschleunigte sich der Fortschritt deutlich: Hier ermöglichte günstiger Untergrund einen maximalen Tagesvortrieb von 32,6 Metern, in der besten Woche wurden sogar 158,7 Meter geschafft.
Der Tunnel verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen. Mit dem Abschluss der Rohbauarbeiten beginnt nun die nächste Phase: der Innenausbau und die technische Ausstattung.
Der fertige Tunnel wird die Verlegung der dringend benötigten Stromkabel ermöglichen. Damit entsteht eine zentrale Verbindung im SuedLink-Korridor, die den Ausbau der erneuerbaren Energien in ganz Deutschland vorantreibt. Der vorzeitige Durchbruch unterstreicht zudem, wie effizient das Projekt trotz herausfordernder Bedingungen vorankommt.
