DLR-Forschungsflotte: Wie elf Hightech-Maschinen die Wissenschaft revolutionieren
Antoinette HettnerDLR-Forschungsflotte: Wie elf Hightech-Maschinen die Wissenschaft revolutionieren
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreibt die größte zivile Forschungsflotte der Welt. Mit elf Flugzeugen und Hubschraubern unterstützt sie wissenschaftliche Missionen auf der ganzen Erde. Von kleinen Maschinen bis hin zu Langstreckenjets deckt die Flotte alles ab – von atmosphärischen Studien bis hin zu Tests modernster Sensortechnik.
Die DLR-Flugzeuge sind in extremen Umgebungen im Einsatz und fliegen Missionen von Grönland bis in die Antarktis. Jede Maschine absolviert jährlich etwa 30 Forschungsflüge, was insgesamt bis zu 250 Flugstunden ergibt. Ein Team von rund 100 Mitarbeitenden – darunter Techniker:innen, Ingenieur:innen und spezialisierte Pilot:innen – hält die Flotte einsatzbereit.
Ein besonderes Highlight ist HALO, eine umgerüstete Gulfstream G550. Sie verfügt über 15 Messgeräte-Trägergestelle und 20 Lufteinlässe für die Höhenforschung in der Atmosphäre. Ein weiteres Schlüsselflugzeug ist ATRA (ein Airbus A320), das neue Sensortechnik testet und Lärmemissionen misst. Zudem untersucht es in Kooperation mit dem Airbus-Team in Bremen Hochauftriebssysteme.
Seit Anfang 2023 ergänzt ISTAR, eine Dassault Falcon 2000 LX, die DLR-Flotte. Dieser Jet widmet sich der Erforschung von Flugmechanik und -dynamik. Die Flotte setzt zudem hochmoderne LIDAR-Systeme ein, was sie zu einer einzigartigen Plattform für die Atmosphärenforschung macht.
Mit ihrer vielfältigen Flotte ermöglicht das DLR Forschung im globalen Maßstab. Die Maschinen unterstützen Projekte von Klimastudien bis hin zu Luftfahrttechnologie. Dank spezialisierter Ausrüstung und erfahrenen Teams bleibt die Flotte eine unverzichtbare Ressource für den wissenschaftlichen Fortschritt.






