Deutsche Bahn baut 30 Prozent der Stellen in der Konzernzentrale ab – Change-Management fällt weg
Antoinette HettnerDeutsche Bahn baut 30 Prozent der Stellen in der Konzernzentrale ab – Change-Management fällt weg
Die Deutsche Bahn durchläuft unter der Führung von Vorstandsvorsitzender Evelyn Palla einen tiefgreifenden Umbruch. Das Unternehmen plant, rund 30 Prozent der Stellen in der Konzernzentrale abzubauen. Im Rahmen dieser Restrukturierung wird die Abteilung für Change-Management aufgelöst.
Die Change-Management-Abteilung war während der Amtszeit von Richard Lutz als Vorstandsvorsitzendem eingerichtet worden. Sie beschäftigte etwa 50 Mitarbeiter und steuerte Projekte wie die Kampagne „Bahnsinn Riedbahn“. Einige ihrer Angestellten, darunter auch Führungskräfte, wurden mitunter als „elitäre Technokraten“ bezeichnet.
Change-Manager unterstützen Unternehmen in der Regel bei internen Umstrukturierungen. Die Deutsche Bahn hat sich jedoch entschieden, Tätigkeiten zu streichen, die aus ihrer Sicht keinen Mehrwert für das Kerngeschäft bieten. Durch diese Maßnahme verringert sich die Belegschaft in der Konzernzentrale spürbar. Mit der Auflösung der Abteilung entfällt ein spezialisiertes Team, das sich ausschließlich mit internen Veränderungsprozessen befasste. Die Veränderungen spiegeln eine Neuausrichtung der strategischen Prioritäten des Unternehmens wider.






