Depot schließt Braunschweiger Filiale – Insolvenz zwingt zu radikalen Einsparungen
Silvester SeipDepot schließt Braunschweiger Filiale – Insolvenz zwingt zu radikalen Einsparungen
Die Einrichtungskette Depot wird einen weiteren Standort in Braunschweig schließen. Die Filiale in der oberen Ebene der Schloss-Arkaden wird im Rahmen umfassender Einsparmaßnahmen dichtmachen. Das Unternehmen kämpft bereits seit einiger Zeit mit finanziellen Schwierigkeiten.
Im Mai meldete Depot zum zweiten Mal Insolvenz an. Der Händler plant, 66 seiner 155 deutschen Standorte zu schließen – darunter auch die Filiale in Braunschweig.
Zusätzlich wird die Kette ihr Geschäft in Hannovers Ernst-August-Galerie räumen. Die Filiale an der Braunschweiger Straße in Gifhorn bleibt jedoch geöffnet. Bereits vor über einem Jahr hatte Depot seinen Standort in Wolfenbüttel geschlossen.
Leerstehende Ladenflächen in den Braunschweigischen Schloss-Arkaden sind nur schwer neu zu vermieten. Der Abzug großer Unternehmen hinterlässt in Einkaufszentren oft Leerstände. Die Schließung des Depot-Geschäfts wird die Zahl der ungenutzten Einheiten in den Schloss-Arkaden weiter erhöhen. Durch die Umstrukturierung des Unternehmens verringert sich die Präsenz der Marke in ganz Deutschland – in der Region werden nur noch wenige Depot-Filialen übrig bleiben.
