Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Antoinette HettnerChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Verstöße in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen stark zu
In der Wolfenbütteler Fußgängerzone häufen sich Verkehrsverstöße deutlich. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten die Beschränkungen und gefährden damit Fußgänger. Der lokale Wirtschaftsverband Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat nun dringendes Handeln gefordert.
In einer Pressemitteilung wies der IWW auf das wachsende Problem hin und rief Behörden sowie Polizei zum Einschreiten auf. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne und strengere Kontrollen. Das Polizeikommissariat Wolfenbüttel reagierte mit der Ankündigung, ab der folgenden Woche die Streifen in der Fußgängerzone zu verstärken.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt die polizeilichen Maßnahmen, wird selbst jedoch keine Verkehrsregeln durchsetzen. Als Begründung nannten die Verantwortlichen fehlende Zuständigkeit. Gleichzeitig arbeitet die Stadt an neuen Verkehrsregelungen, um Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradzeiten abzustimmen.
Trotz der Bedenken hält die Stadt eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis derzeit nicht für notwendig. Die Polizei wird ihre Präsenz in der Fußgängerzone erhöhen, um Verstöße einzudämmen. Zudem passt die Stadt die Lieferpläne an, um Konflikte zu verringern. Die Maßnahmen sollen die Sicherheit für Fußgänger im Bereich verbessern.






