25 May 2026, 00:34

CDU will Einbürgerung erschweren: Längere Fristen und weniger Doppelte Staatsbürgerschaften

Unionspolitiker fordern Verschärfung der Naturalisierungsregeln

CDU will Einbürgerung erschweren: Längere Fristen und weniger Doppelte Staatsbürgerschaften

Zwei CDU-Politiker haben strengere Regeln für die deutsche Einbürgerung vorgeschlagen. Alexander Throm will die Mindestaufenthaltsdauer verlängern und die doppelte Staatsbürgerschaft einschränken. Roman Poseck fordert schärfere Prüfungen jedes Antrags und weniger Ausnahmen bei der Mehrstaatigkeit.

Alexander Throm plädiert für grundlegende Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht. Er schlägt vor, die reguläre Mindestaufenthaltsdauer von sechs auf acht Jahre anzuheben. Antragstellende müssten zunächst eine Niederlassungserlaubnis vorweisen, für die 60 Monate Renteneinzahlungen erforderlich sind.

Throm will zudem die Einbürgerung für Personen mit Schutzstatus, etwa Geflüchtete, ausschließen. Sein Plan sieht vor, das generelle Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen und es damit deutlich schwieriger zu machen, mehrere Pässe zu behalten.

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Roman Poseck teilt die Bedenken gegenüber der doppelten Staatsangehörigkeit. Er argumentiert, sie schwäche die Integration und mindere die Bindung an Deutschland. Gleichzeitig spricht er sich für einen Weg zur Einbürgerung für langjährig hier lebende Menschen aus, die sich in die Gesellschaft einbringen. Poseck betont, dass jeder Einbürgerungsantrag einer gründlichen Prüfung unterzogen werden müsse, um Fairness und Sicherheit zu gewährleisten.

Die Vorschläge würden den Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft erschweren. Antragstellende müssten längere Aufenthaltszeiten nachweisen, strengere finanzielle Auflagen erfüllen und hätten weniger Möglichkeiten für eine Mehrstaatigkeit. Falls umgesetzt, würden die Änderungen die Voraussetzungen für die Einbürgerung in Deutschland grundlegend verändern.

Quelle