CDU/CSU fordern höhere Kilometerpauschale wegen explodierender Spritpreise
Silvester SeipGewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge aufgrund höherer Kraftstoffpreise - CDU/CSU fordern höhere Kilometerpauschale wegen explodierender Spritpreise
Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU drängen auf eine Erhöhung der Kilometerpauschale für dienstliche Autofahrten. Derzeit liegt der Satz bei 30 Cent pro Kilometer, doch die steigenden Spritpreise haben Forderungen nach einer Anpassung laut werden lassen. Zudem steht im Bundestag bald die Debatte über einen Gesetzentwurf an, der die explodierenden Benzinpreise eindämmen soll.
Aktuell erhalten Arbeitnehmer, die ihr privates Auto für Dienstfahrten nutzen, eine steuerfreie Erstattung von 0,30 Euro pro Kilometer. Für Pendler gilt eine gestaffelte Regelung: 0,30 Euro für die ersten 20 Kilometer und 0,38 Euro darüber hinaus – und das bis 2025. Die Arbeitnehmergruppen von CDU und CSU fordern nun, den Geschäftswagensatz auf das höhere Pendler-Niveau von 38 Cent anzuheben.
Zwei Wege werden diskutiert, um diese Änderung umzusetzen. Zum einen könnte das Bundesreisekostengesetz direkt geändert werden. Zum anderen schlagen die Befürworter vor, den Geschäftswagensatz an die bestehende Pendlerpauschalen-Regelung im Gesetz anzupassen.
Neben der Erhöhung der Kilometerpauschale fordern die Arbeitnehmervertreter zudem ein steuerfreies Mobilitätsgeld. Dieses soll als Verhandlungswerkzeug für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten dienen. Parallel dazu wird der Bundestag über weitere Maßnahmen beraten, um die Spritpreise zu begrenzen – darunter tägliche Preisanpassungsgrenzen und strengere Kartellregeln für Mineralölkonzerne.
Falls der Vorschlag durchkommt, würde der Satz für Dienstfahrten auf 38 Cent pro Kilometer steigen. Die Anpassung soll die finanzielle Belastung der Arbeitnehmer angesichts der steigenden Spritkosten abfedern. Die anstehende Bundestagsdebatte wird zeigen, ob zusätzliche Schritte wie Preisobergrenzen und Kartellreformen vorankommen.






