23 March 2026, 16:30

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12

Ein Polizeiwagen steht am Straßenrand vor einem Geschäft mit Glaswänden und -türen, mit Pfosten und Schildern davor und einsehbarem Innenraum durch die Glaswände.

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12

Die Bundespolizei hat bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte, nachdem Beamte einen in Berlin zugelassenen Pkw mit drei Insassen anhielten. Gegen das Trio wird nun wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz ermittelt.

Das Fahrzeug war im Rahmen laufender Grenzkontrollen auf der A12 in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze angehalten worden. Im Inneren fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und einen Schlagring. Die Gegenstände wurden sofort als Beweismittel beschlagnahmt.

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Neben den Waffen entdeckte die Polizei zudem 12.000 Euro in bar. Die Insassen des Autos – ein 35-jähriger Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren – wurden zur Befragung festgenommen. Der 21-Jährige war den Behörden bereits bekannt.

Niederländische Beamte verzeichnen seit der Wiedereinführung vorübergehender Grenzkontrollen im Jahr 2024 einen Anstieg bei der Aufdeckung von Schmuggelaktivitäten. Zwar wurden keine konkreten Zahlen zu beschlagnahmten Waffen veröffentlicht, doch der jüngste Vorfall bestätigt den Trend einer verstärkten Kontrolltätigkeit.

Den drei Männern droht nun ein Strafverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen waffenrechtliche Bestimmungen. Der Fall steht im Zusammenhang mit den allgemeinen Bemühungen, die Grenzüberwachung angesichts des Migrationsdrucks zu verschärfen. Die Behörden beobachten den Verkehr auf der A12 weiterhin auf mögliche illegale Aktivitäten.

Quelle