Bundesländer fordern Notvorrat für schnelle Reparaturen kritischer Infrastruktur
Goran BolnbachBundesländer fordern Notvorrat für schnelle Reparaturen kritischer Infrastruktur
Bundesländer schlagen nationalen Notvorrat für kritische Infrastruktur vor
Die Innenminister der deutschen Bundesländer fordern die Einrichtung eines neuen nationalen Lagerbestands für Reparaturen an kritischer Infrastruktur. Der Vorschlag kommt nach einem schweren Sabotageanschlag im Januar, durch den Teile Berlins tagelang ohne Strom waren.
Die geplante „Nationale Reserve für Bau- und Reparaturmaterial“ soll essenzielle Komponenten für das Stromnetz bereithalten – darunter Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Spezialkabel und Schutzsysteme. Ziel ist es, Notfallreparaturen zu beschleunigen und Lieferkettenverzögerungen zu verringern.
Der Vorstoß folgt auf den Angriff auf die Berliner Stromversorgung im Januar, bei dem zehntausende Haushalte ohne Elektrizität waren. Um die Reserve zu unterstützen, setzen sich die Länder zudem für bundesweite Regelungen ein, die in Krisenfällen schnelle Genehmigungen für Schwer- und Großraumtransporte ermöglichen.
Die Reserve soll helfen, kritische Infrastruktur nach Anschlägen zügiger wiederherzustellen und die Abhängigkeit von anfälligen Lieferketten zu verringern. Die Länder drängen nun auf bundesweite Maßnahmen, um den Plan umzusetzen.






