Binnenschiff auf der Ems nach Eisschaden mit Ölunfall in Papenburg festgesetzt
Silvester SeipBinnenschiff auf der Ems nach Eisschaden mit Ölunfall in Papenburg festgesetzt
Ein 85 Meter langes Binnenschiff erlitt auf der Ems einen Rumpfschaden, nachdem treibendes Eis eine zwei Zentimeter breite Öffnung verursacht hatte. Durch das Leck drang Wasser in den Maschinenraum ein, und ölverschmutztes Bilgenwasser gelangte am Donnerstagabend in den Binnenhafen von Papenburg.
Verletzte Besatzungsmitglieder gab es nicht, und die Behörden schlossen Fehlverhalten als mögliche Ursache aus.
Das Schiff hatte etwa 1.105 metrische Tonnen Torf geladen, als der Rumpf beschädigt wurde. Durch die Öffnung drangen etwa fünf bis sechs Kubikmeter Wasser in den Maschinenraum ein.
Die Crew konnte das Leck vorläufig abdichten und das eingedrungene Wasser abpumpen. Dennoch trat ölhaltiges Bilgenwasser in das Hafenbecken aus.
Nach dem Vorfall verhängte die Verkehrszentrale Ems ein Auslaufverbot für das Schiff, bis die notwendigen Reparaturen überprüft und genehmigt sind. Die Ermittlungen zur Ursache und den Folgen des Schadens laufen noch.
Das Schiff bleibt vorerst in Papenburg festgemacht, während die Kontrollen andauern. Erst nach Abschluss und Freigabe der Reparaturarbeiten dürfen die Behörden das Schiff wieder in Betrieb nehmen. Ein genauer Zeitplan für die Freigabe steht derzeit noch nicht fest.






