08 February 2026, 07:14

Betrunkener greift Polizei in Eschershausen an und skandiert rechtsextreme Parolen

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, was auf eine städtische Umgebung hindeutet.

Betrunkener greift Polizei in Eschershausen an und skandiert rechtsextreme Parolen

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen betrunkenem Mann und Polizei in Eschershausen

Am Dienstagabend kam es in Eschershausen zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen einem stark alkoholisierten Mann und Polizeibeamten. Der Vorfall, der sich gegen 20:45 Uhr ereignete, umfasste Widerstand, tätliche Angriffe und die Verwendung rechtsextremer Parolen. Die Behörden haben nun mehrere Anzeigen gegen den Beschuldigten erstattet.

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Die Auseinandersetzung begann, als Beamte zu einer Ruhestörung in Eschershausen gerufen wurden. Der sichtbar betrunkene Mann wurde aggressiv, beschimpfte die Polizisten und skandierte rechtsextreme Parolen. Seine Weigerung, zu kooperieren, eskalierte schnell in körperlichen Widerstand.

Als die Beamten versuchten, ihn festzunehmen, wehrte sich der Mann gewaltsam, trat um sich und kämpfte gegen die Polizisten. Während des Handgemenges stürzten er und ein Beamter zu Boden, wobei sich der Mann verletzte. Er wurde später zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die Konflikte setzten sich während des Transports zur Polizeidienststelle fort. Der Mann versuchte wiederholt, nach den Beamten zu treten, und wehrte sich gegen die Fesseln. Sein Verhalten führte zu Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie rechtsextremistischer Gewalt in Niedersachsen ein. In den vergangenen zwei Jahren registrierten die Behörden etwa 25 Fälle mit extremistischen Parolen und Angriffen auf Polizisten. Die meisten ereigneten sich bei Kundgebungen in Hannover (8 Fälle 2024), Oldenburg (12 Fälle 2025) und Braunschweig (6 Fälle).

Dem Beschuldigten drohen nun rechtliche Konsequenzen. Sein Fall fügt sich in die wachsende Zahl gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremisten und der Polizei in der Region ein. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.