Betrügerische Bank-Anrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche
Silvester SeipBetrügerische Bank-Anrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche
Die Polizei in Freiburg hat eine dringende Warnung vor einer Zunahme betrügerischer Anrufe herausgegeben, die sich gezielt gegen Anwohner der Region richten. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus, um ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Finanzdaten zu bewegen. Die Behörden meldeten den deutlichen Anstieg der Vorfälle am 30. April 2026 und riefen die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit auf.
Die Kriminellen kontaktieren ihre Opfer telefonisch und behaupten fälschlicherweise, sie seien Angestellte einer Bank. Mit erfundenen Geschichten über Probleme bei Kontoabbuchungen versuchen sie, Panik zu schüren. Unter diesem Druck haben einige Bürger bereits Debitkarten, PINs und TAN-Nummern preisgegeben.
Mehrere Personen sind auf den Betrug hereingefallen, wobei die Gesamtschäden auf etwa 10.000 Euro geschätzt werden. Die Polizei betont, dass seriöse Banken niemals vertrauliche Daten am Telefon abfragen oder die Herausgabe von Zahlungskarten verlangen.
Den Anwohnern wird geraten, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Nach Beendigung des Gesprächs sollten sie die Notrufnummer wählen, um den Vorfall zu melden. Die Ermittlungen zu den Betrugsversuchen laufen weiterhin auf Hochtouren.
Die Warnung unterstreicht, wie wichtig es ist, bei unerwarteten Anrufen zu Bankgeschäften besonders vorsichtig zu sein. Die Polizei fahndet weiterhin nach den Tätern und erinnert die Bevölkerung daran, dass Banken niemals auf diese Weise persönliche Daten oder Karten anfordern. Betroffene werden aufgefordert, die Straftaten unverzüglich zur Anzeige zu bringen.






