30 April 2026, 10:34

Berliner Sportvereine boomen: Über 822.000 Aktive und neue Trends wie Pétanque

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Berliner Sportvereine boomen: Über 822.000 Aktive und neue Trends wie Pétanque

Berlins Sportvereine verzeichnen stetigen Mitgliederschub – aktive Sportlerinnen und Sportler erreichen 822.294

Die Zahl der Mitglieder in Berlins Sportvereinen steigt kontinuierlich: Aktuell sind 822.294 aktive Sportlerinnen und Sportler registriert. Die aktuellen Zahlen, Stand 1. Januar 2026, zeigen einen Anstieg von 5,14 Prozent seit Beginn des Jahres 2025. Verantwortliche führen das Wachstum auf innovative Ansätze der Vereine zurück, die es schaffen, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Interessen zu begeistern.

Der Landessportbund Berlin (LSB) verzeichnete 2025 insgesamt 12.858 Neumitglieder. Besonders Frauen und Mädchen, Jugendliche sowie die Generation 61-plus trugen maßgeblich zu diesem Zuwachs bei. Thomas Härtel, Präsident des LSB, betonte die Kreativität der Vereine, die Sport durch vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen zugänglicher machen.

Mit Tischfußball und Pétanque sind zwei neue Fachverbände dem LSB beigetreten und erweitern damit das Spektrum an Sportarten. Gleichzeitig stoßen schulnahe Sportprogramme weiterhin auf großes Interesse – besonders beliebt sind Basketball, American Football und Cheerleading, die zu den zehn gefragtesten Disziplinen zählen.

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Der Berliner Fußball-Verband bleibt mit 241.282 Mitgliedern der größte Fachverband. Innerhalb der Stadt führt der 1. FC Union Berlin mit 71.328 Mitgliedern die Rangliste an, gefolgt von Hertha BSC mit 60.461 Mitgliedern.

Die aktuellen Daten bestätigen eine wachsende Begeisterung für den Berliner Sport. Mit über 822.000 aktiven Sportlerinnen und Sportlern sowie neuen Angeboten wie Tischfußball und Pétanque erreichen die Vereine immer breitere Zielgruppen. Der Trend spiegelt sowohl eine steigende Teilnahmebereitschaft als auch den Erfolg gezielter Ansprache wider.

Quelle